Teure Investition

Nahversorger rüstet sich gegen Ladendiebe

Niederösterreich
17.07.2022 11:02

Weil immer häufiger die regionalen Produkte von Selbstbedienungsläden nicht bezahlt werden, wehrt sich nun der Betreiber mehrerer derartiger Shops. Allerdings muss er für die moderne Zutrittstechnik selbst tief in die Tasche greifen.

Mit einem modernen und nachhaltigen Konzept hat sich Günter Fischer im Bezirk Amstetten als Nahversorger einen Namen gemacht. „In The Box 21“ nennt er seine kleinen Läden, die bereits an fünf Standorten regionale Waren anbieten. Wie in anderen derartigen Mini-Geschäften – siehe oben – fußen auch jene von Fischer auf Vertrauen, Kunden bezahlen selbstständig mit Bankomatkarte. Doch genau dieses System nützen Kleinkriminelle aus. Sie spazieren in die Läden, packen sich ihre Lieblingsprodukte ein und stehlen diese einfach. Vor allem in den Standorten an Hauptstraßen sieht Fischer derzeit einen massiven Anstieg. „Es werden immer mehr“, beklagt er.

„Schade, dass es so weit kommen musste“
Neben der Installation von Überwachungskameras, die oftmals zum Ausforschen der Täter beitragen, muss der Unternehmer daher nun weiteres Geld in die Hand nehmen, um die Sicherheit zu erhöhen. Jeder Standort wird mit einem elektronischen Zutrittssystem ausgestattet. Kunden können die Eingangstür per NFC mit ihrem Handy oder der Bankomatkarte aufsperren. „Das sollte die Ladendiebe abschrecken“, hofft Fischer, und ergänzt: „Es ist schade, dass es überhaupt so weit kommen musste.“

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