Die Wiener Ärztekammer will die PCR-Tests in die Ordinationen holen. Experten aus Niederösterreich kritisieren das nun. Hierzulande hat man aber ohnehin andere Pläne.
Ein Vorstoß der Wiener Ärztekammer sorgte im weiten Land für Aufruhr. Vizepräsident Erik Randall Huber forderte, dass die Corona-Tests in Arzt-Ordinationen durchgeführt werden sollen. „Wir wissen, wie es geht, haben die Ressourcen, und die Patienten lassen sich am liebsten von ihren Vertrauensärzten testen“, meint er. Steuerzahler würden sich dadurch auch die teuren Teststraßen ersparen, heißt es.
„Geht nur ums Geld!“
Anders sehen das Experten wie Markus Golla, Studiengangsleiter für Gesundheits- und Krankenpflege an der IMC Fachhochschule in Krems. „Hier geht es der Kammer nur um Geld und Selbstdarstellung. Andere Berufsgruppen werden ausgeschlossen“, meint er. In Niederösterreich wird indes ohnehin eine andere Taktik verfolgt.
Seit Montag haben die behördlichen Stationen länger, konkret von 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr geöffnet. Reiserückkehrern wird hierzulande derzeit zudem ein Selbsttest empfohlen.











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