Ausverkauf der Heimat

Die „Spekulanten im Goldrausch“ stoppen

Tirol
08.07.2022 08:00

Tiroler Immobilien in fremder Hand: Freizeitwohnsitze, Spekulanten und Leerstand. Gleichzeitig ist Grund und Boden für viele Tiroler nicht mehr bezahlbar. Der Tiroler Landtag möchte dagegen vorgehen - auf unterschiedliche Weise.

Klassenkampf im Tiroler Landtag? Die aktuelle Stunde mutete etwas danach an. Es ging um den „Ausverkauf der Heimat“, eingebracht von der Liste Fritz. Das Problem ist bekannt: Wohnungen, ganze Stockwerke, Häuser werden von meist ausländischen Investoren gekauft, während für den Tiroler und die Tirolerin die Mieten und Grundstückpreise mittlerweile unleistbar sind. Die Liste Fritz sieht die Spekulanten in einem Goldrausch, schmutziges Geld würde in Tirol gewaschen werden und es gebe auch Profiteure: die Bauern, die Immobilienmakler, die Rechtsanwälte (Einspruch von FP-Markus Abwerzger). Auch beim Thema Freizeitwohnsitze schoss Sint scharf: „David Alaba hat schon einen ganzen Wohnblock in Tirol gekauft und während der LH nur ’How do you do’ sagt, wünsche ich mir Lösungen“, streute Markus Sint Salz in eine offene Wunde.

Die Vorschläge:

  • Die Kommunen und das Land sollen Grund und Boden kaufen, bevor es (ausländische) Investoren tun (ÖVP).
  • An die Gemeinden verstärkt appelieren, keine neuen Freizeitwohnsitze zu vergeben bzw. überbehördlich eingreifen (Grüne).
  • Gewidmetes Bauland massiv besteuern (SPÖ).
  • Gewidmetes Bauland keinesfalls besteuern, sondern der Bodenversiegelung Einhalt gebieten. Bestehendes nutzen und verdichten (Neos).
  • Gewerbegebiete auch zum Wohnen nutzen, ab Freitag Mittag sind diese quasi ein Naherholungsgebiet (FPÖ)
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