Nach heftiger Kritik

Versorgung in Tirol durch Rotes Kreuz „gesichert“

Tirol
05.07.2022 16:00

Entgegen der Befürchtung und Kritik des Betriebsrates des Tiroler Roten Kreuz sei die Versorgungssicherheit in ganz Tirol gesichert. Das teilte Geschäftsführer Andreas Karl in einer Aussendung mit. Man habe Verständnis für den Betriebsrat.

„Die Sicherheit unserer Klienten sowie die Versorgung von akut verletzten oder erkrankten Personen waren und sind im ganzen Land zu hundert Prozent gewährleistet“, so der Geschäftsführer der für den Tiroler Rettungsdienst zuständigen Rettungsdienst GmbH Andreas Karl. Jeder der Hilfe braucht, würde diese schnell, effizient und zuverlässig erhalten.

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Das ist zweifelsohne eine Herausforderung und bringt zum jetzigen Zeitpunkt eine sehr hohe Belastung für unsere Mitarbeiter mit sich.

Rettungsdienst GmbH-Geschäftsführer Andreas Karl

Verständnis für den Betriebsrat
Die Belastung für Sanitäter in den letzten Jahren sei deutlich gestiegen. „Wir haben Verständnis für den Betriebsrat und begrüßen den Dialog, bitten aber auch gleichzeitig darum, sich konstruktiv dem Problem zu widmen“, sagt Karl. Man habe in Abstimmung mit dem Land Tirol in den letzten Monaten an mehreren Verbesserungen gearbeitet, die eine merkliche Entlastung bringen sollen. So wurde insbesondere von der Rotkreuz-Bezirksstelle in Innsbruck vor Kurzem schon ein Nacht -Krankentransportwagen in Dienst gestellt. Des Weiteren wird ein zusätzlicher Rettungswagen ab August im Großraum Innsbruck tätig sein.

Man sei zudem im ständigen Austausch mit dem Land Tirol und sei sich seiner Verantwortung bewusst, so Karl, der ergänzt: „Das ist zweifelsohne eine Herausforderung und bringt zum jetzigen Zeitpunkt eine sehr hohe Belastung für unsere Mitarbeiter mit sich. Dem wollen und werden wir uns gemeinsam mit aller Kraft annehmen - zum Wohle unserer Patienten.“

Der Betriebsrat schlug in einer Aussendung am Montag Alarm und warnte vor einer „gefährlichen Situation im Rettungsdienst im Großraum Innsbruck“. Auch der Zusammenbruch des Systems sei nicht auszuschließen sowie die „Versorgungssicherheit akut gefährdet“.

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