Neueröffnung in Wien

Xiaomi baut seine Shop-Präsenz in Österreich aus

Elektronik
01.07.2022 15:08

Der chinesische Elektronikriese Xiaomi eröffnet am Samstag seinen zweiten Shop in Wien: Auf die seit 2018 bestehende und im Herbst neu eröffnete Filiale in der Shopping City Süd folgt ein Geschäft im Donauzentrum im 22. Wiener Gemeindebezirk. Geht es nach Xiaomi-Österreich-Chef Kurt Manninger, soll es nicht die letzte Shop-Eröffnung sein.

Zwar ist Xiaomi mit seinen Handys und anderen Produkten bereits bei den großen Elektronikketten und Mobilfunkern vertreten. Eigene Shops hätten aber trotzdem ihre Vorteile, betont Manninger. „Nicht als Marketing-Tool, wir wählen unsere Verkaufsstellen nach Wirtschaftlichkeit aus.“

Auf werbewirksame Eröffnungsangebote verzichtet man aber auch im gut besuchten Donauzentrum nicht: Am Eröffnungstag bietet der neue Xiaomi-Shop ab neun Uhr diverse Produkte um 60 Prozent günstiger an - darunter Smartphones der Redmi-Reihe sowie das populäre Xiaomi 11T, das um 199 Euro den Besitzer wechselt.

Bilderstrecke: So sieht es im neuen Xiaomi-Shop aus

(Bild: Xiaomi/Maryna Niherdus)
(Bild: Xiaomi/Maryna Niherdus)
(Bild: Xiaomi/Maryna Niherdus)

Mehr Produktkategorien, geschulte Berater
Gegenüber anderen Vertriebskanälen - Xiaomi ist auch mit Online-Shop in Österreich vertreten - biete der Shop im Donauzentrum mehr Möglichkeiten. Im Elektronikhandel sei die Verkaufsfläche knapp: „Da haben wir nicht die Möglichkeit, alle unsere Produktkategorien herzuzeigen“, freut sich Manninger über die große Ausstellungsfläche im neuen Shop.

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Beratung ist uns sehr wichtig, der Kunde will sich bei seiner Kaufentscheidung sicher sein.

Xiaomi-Österreich-Chef Kurt Manninger

Außerdem biete man speziell geschultes Verkaufspersonal. „Beratung ist uns sehr wichtig, der Kunde will sich bei seiner Kaufentscheidung sicher sein.“ Dass Xiaomi in Zukunft auch außerhalb Wiens mit eigenen Geschäften präsent sein wird, schließt der Österreich-Chef nicht aus: Man evaluiere. Vorerst bleibt es aber bei den beiden Xiaomi-Shops in Wien.

Drittgrößte Smartphone-Marke in Österreich
Xiaomi ist aktuell die Nummer drei am heimischen Smartphone-Markt - und will weitere Marktanteile erobern. Neben Handys werden im Donauzentrum aber auch allerlei andere Produktkategorien ausgestellt. Das könnte sich angesichts eines langsamer wachsenden Handymarktes bezahlt machen. Smartphones - krone.at berichtete - werden heute mit durchschnittlich 30 Monaten länger genutzt als noch vor einigen Jahren.

Kurt Manninger leitet das Österreich-Geschäft des chinesischen Elektronikriesen Xiaomi. (Bild: Xiaomi/Luiza Lamtiuga)
Kurt Manninger leitet das Österreich-Geschäft des chinesischen Elektronikriesen Xiaomi.

Xiaomi baut weit mehr als nur Smartphones
Ein entsprechend buntes Sortiment stellt Xiaomi im neuen Shop aus: E-Bikes, TVs, Elektroroller, Monitore, Eingabegeräte, WLAN-Router, Smartphone-Zubehör und sogar Staubsauger, Heißluftfritteusen und einen Föhn gibt es. Auf die Frage, was das kurioseste Produkt im österreichischen Xiaomi-Sortiment sei, entgegnet Manninger schmunzelnd: „Wir haben ein Feinschraubenzieher-Set und einen Koffer-Trolley im Sortiment.“

In China, wo Xiaomi seit langem eine der wichtigsten Elektronikmarken ist, umfasst das Sortiment sogar 2000 Produkte - vom Handy bis zur vernetzten Waschmaschine. Bei den Haushalts-Großgeräten überlege man noch, ob ein EU-Start sinnvoll wäre, erzählt der Xiaomi-Manager. Sogar ein Elektroauto ist in Arbeit: Es soll in China Ende 2023 auf den Markt kommen, 2024 ist der internationale Start geplant. Ob es dann auch in Österreich erhältlich sein wird? „Österreich wäre mit seiner überschaubaren Größe und der hohen Kaufkraft ein toller Markt“, hofft Manninger.

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