24.06.2022 18:33 |

Zahlreiche Highlights

„Riesige Freude“ zum Auftakt am Donauinselfest

Endlich wieder im gewohnten Ausmaß feiern, heißt es auf der Wiener Donauinsel. So drehte auch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) gemeinsam mit SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner wieder eine Runde über die Arbeitsweltinsel. Wiener sowie Gäste können nun wieder „im Freien und kostenlos großartige Kulturevents“ besuchen, sagte Ludwig. Beim bisher sonnigen Donauinselfest-Auftakt stehen Nico Santos und Melissa Naschenweng auf der Bühne.

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Ludwig bekannte sich als Donauinselfest-Fan der ersten Stunde, der in den ersten Jahren auch ehrenamtlich mitarbeitete. Das erste Donauinselfest nach zwei Jahren Corona-bedingt reduzierten Ausgaben bringe, so Rendi-Wagner, „riesige Freude“ und ein „Aufatmen“. Es hätte auch nach dieser Pause wieder „ein Zahnrad ins andere gegriffen“, freute sich SPÖ-Landesparteisekretärin Barbara Novak.

Novak zeigte sich überzeugt, dass das Sicherheitskonzept für die sich derzeit mit Festivalgästen füllende Donauinsel den derzeit steigenden Coronazahlen standhalte. Man habe die Möglichkeit, sich auf der Insel zu bewegen und müsse nicht in zusammengedrängte Massen eintauchen. Besucher sollen nur kommen, wenn sie keine Symptome haben und sich zuvor testen. Außerdem empfahl sie, „das Maskerl einzustecken“. Innen solle nach Möglichkeit Maske getragen werden, sagte auch Ludwig.

Auch die Wiener Exekutive ist mit einem Großaufgebot zu Land und zu Wasser im Einsatz, um für Ordnung und Ruhe abseits des Musikgeschehens zu sorgen. „Es geht los! Die erste Band rockt bereits, und wir sind auch für euch im Einsatz“, twitterte die Wiener Polizei zum Auftakt.

Zahlreiche Musik-Highlights
Schlagersängerin Naschenweng (um 21.10 Uhr auf der Schlager-Bühne) und Singer-Songwriter Nico Santos (um 22.30 Uhr auf der zentralen Bühne) nahe der „Krone“-Area sind die Headliner des ersten Tages. Am Abend hört man etwa die Sängerin Mathea (19.45 Uhr) und die Band Edmund (21 Uhr) auf der größten Bühne. Für diese zeichnet heute Ö3, morgen Radio Wien und am Sonntag FM4 verantwortlich. Eine eigene FM4-Bühne gibt es nicht mehr. Man habe mehr Platz für das FM4-Publikum gebraucht, erklärte Novak mit Verweis auf den Massenansturm beim Auftritt von Yung Hurn im Jahr 2019.

Leuchtendes Zeichen gegen Ukraine-Krieg
Dem ausgelassenen Feiern steht das Gedenken an das Kriegsgeschehen in der Ukraine gegenüber: Um 21.55 Uhr soll zeitgleich bei allen Bühnen innegehalten werden, es folgt ein Lichtermeer als Zeichen der Solidarität. Die ukrainische Popband Latexfauna wird auf der „Friedensbühne“ an allen drei Tagen aufspielen, mittels Becherpfand werden Spenden für die Flüchtlingshilfe gesammelt.

Wer zum Festival anreisen will, dem seien öffentliche Verkehrsmittel nahegelegt. Der ÖAMTC warnte im Vorfeld vor „rigorosen Abschleppungen“, sollten Fahrzeuge verkehrswidrig abgestellt werden. Die Wiener Linien verkürzen ob des erwarteten Andrangs ihre Fahrtintervalle. Für die medizinische Sicherheit sorgt der Samariterbund und schickt rund 150 Sanitäter sowie sieben Notärzte auf die Insel.

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