Plan für Mülldeponie

ÖVP-Politiker: „Ich würde die Finger davon lassen“

Das Thema um die alte Mülldeponie beschäftigt mich seit 1999. Dann war für ein paar Jahre Ruhe und seit 2011 wurde die Diskussion wieder intensiviert", sagt Andreas Pum, ÖVP-Stadtrat von St. Valentin. Wie berichtet, wünscht sich die Mehrheit im Gemeinderat, dass auf dem zwei Hektar großen Areal der ehemaligen Giftmülldeponie ein Freizeitpark entstehen soll. 

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Die Erschließung um 600.000 Euro ist beschlossene Sache. Die ÖVP selbst war sich bei der Abstimmung nicht einig. „Wir haben schon immer gewarnt, dass es eine enorm teure Geschichte werden wird. Aktuell sieht es danach aus, dass man das Projekt mit aller Gewalt umsetzen will. Ich würde die Finger davon lassen“, so Pum, der bei der Gemeinderatssitzung gegen die Deponieschließung stimmte.

Sein Argument: „Keiner weiß, wie sich die Umweltkriterien in den kommenden Jahren entwickeln und ob dann in 20 Jahren eine teure Sanierung nötig ist.“ Außerdem hätten die bereits bestehenden Auflagen in den vergangenen Jahren schon mehrere 100.000 Euro verschlungen.

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