Fahrlässige Tötung

Baby starb nach Geburt auf Toilette: Mutter verurteilt

Steiermark
07.07.2011 13:12
Weil sie ihrem Kind bei der Geburt vor einem Jahr nicht geholfen hatte, ist eine junge Burgenländerin am Donnerstag in Graz verurteilt worden. Sie hatte das Baby in einer Toilette zur Welt gebracht, wo das Mädchen an Sauerstoffmangel starb. Fünf Monate bedingte Haft, wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen, lautete das Urteil gegen die in Oberwart geborene 19-Jährige.

Die damals 18-jährige Schülerin hatte im Juni 2010 in der Toilette im Haus ihrer Eltern im oststeirischen Hartberg ganz allein und ohne jede Hilfe ihr Kind geboren. Die Staatsanwaltschaft ging zugunsten der jungen Frau davon aus, dass sie im Zuge der Geburt ohnmächtig geworden war und deswegen dem kleinen Mädchen nicht helfen konnte.

Angeklagte bekannte sich schuldig
Die Angeklagte - sie ist mittlerweile ausgebildete Krankenschwester - hatte sich von Anfang an schuldig bekannt. Richterin Angelika Hacker beließ es bei fünf Monaten bedingter Haft: "Ich gehe davon aus, dass das Verfahren eine ausreichende Lehre für sie war." Das Urteil ist nicht rechtskräftig, da die junge Frau ohne Anwalt erschienen war.

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