Fatale Fehler

Admira: In die Hölle mit sechs Sünden

Zwei Akademien, die meisten Fußballklubs aller Bundesländer - dennoch ist NÖ nächstes Spieljahr erstmals seit 2008/09 nicht in der höchsten Leistungsklasse dabei.

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Admiras Abstiegsprozess begann vor der Saison. Es gab viele Fehler, die „Krone“ strich sechs Sünden auf dem Weg zur Hölle heraus:

Falsche Einschätzung: Mit den „jungen Wilden“, wie Andreas Herzog beim Antritt meinte, wollte der Neo-Coach die Liga begeistern. Aber Jungprofis überzeugten bei anderen Klubs, nicht in der Südstadt.

Verkäufe: Aiwu, Kronberger oder Datkovic schufen einen finanziellen Aufschwung. Der Abstieg könnte auch ohne das Trio nur andere Klubs treffen. Ein fataler Trugschluss.

Kader-Korrekturen: Keiner der fünf Winter-Zugänge schlug ein. Surdanovic und Vodhanel wurden Mitläufer, Luan, Major und Nikolov sowieso.

Spielanlage: Das 4-2-3-1 wurde Standard, obwohl mit einer Spitze die Durchschlagskraft fehlte. Herzog hatte keine andere Idee.

Nur ein „Kerschi“: Nach der Verletzung von Kerschbaum gab’s in den letzten fünf Runden nur noch zwei Zähler. Traurig, wenn alles von einer Person abhängt.

Verkannte Gefahr: Wer nie Letzter ist, steigt doch nicht ab. Irrtum! Die Truppe wirkte wie gelähmt, als sie in der letzten Runde erstmals Schlusslicht werden konnte. Und am Ende auch wurde.

Hannes Steiner
Hannes Steiner
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