Im Getränkebereich

Verpackungszukunft bleibt „mehrgleisig“

Wie kann der Kunststoffabfall reduziert werden? Diese Frage beschäftigt viele. Vöslauer nahm zuletzt Österreichs erste PET-Mehrweganlage für Wasserflaschen in Betrieb. Doch kann auch Oberösterreich Mehrweg?

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55 Gramm wiegt die Ein-Liter-PET-Flasche von Vöslauer, die von den Kunden wieder zurückgegeben werden kann - Pfandsystem sei Dank. Motiviert der Schritt des Mineralwasserherstellers nun auch Firmen aus Oberösterreich, in Sachen Mehrweg aktiv zu werden?

Während die Starzinger-Gruppe (Frankenmarkter, Schartner Bombe) sich zu möglichen Plänen nicht äußern will, betont Spitz, dass in Bad Gastein bereits ein etabliertes Glas-Mehrwegsystem gelebt wird. Im Kunststoffbereich setzt das Familienunternehmen aus Attnang-Puchheim den Einsatz von PET-Flaschen, die komplett aus recyceltem Material hergestellt werden, fort.

„Wir glauben, das hat Zukunft“
„In Bad Gastein werden wir weiterhin Mehrweg betreiben und ausbauen“, so Sprecherin Jasmin Rammer, „wir glauben, dass es weiter mehrere Verpackungen nebeneinander geben wird.“ Beim Bier hat sich längst auch die Glasflasche samt Pfand etabliert. Die Berglandmilch ging dazu über, Milch und Joghurt auch in Glas abzufüllen. „Wir glauben, das hat Zukunft“, sagt Geschäftsführer Josef Braunshofer.

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