In Oberösterreich

Trotz Krise in Autoindustrie weniger in Kurzarbeit

Die Turbulenzen in der Autoindustrie zwangen nun auch die Miba zum Schritt, für 600 Mitarbeiter ab 1. April Kurzarbeit zu beantragen. Trotzdem ist die Entwicklung am Arbeitsmarkt in Oberösterreich positiv: Die Kurzarbeit geht zurück.

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Von Oktober bis Dezember 2021 waren die Mitarbeiter der Miba Sinter Austria aufgrund der weltweiten Chipkrise in Kurzarbeit. Ab heute, Freitag, arbeiten die 600 Beschäftigten in Vorchdorf wieder kurz. Diesmal ist der Ukraine-Krieg schuld.

Durch den Krieg verschärften sich die Lieferschwierigkeiten in der Autoindustrie: So sind Kabelbäume, die in der Ukraine hergestellt werden, knapp. All das bringt die ohnehin durch die Chipkrise gebremste Fahrzeugindustrie ins Straucheln.

Insgesamt ist die Kurzarbeit in Oberösterreich aber rückläufig. Mit Stand gestern, 31. März, arbeiteten nur noch 30.500 Oberösterreicher kurz, Ende Februar waren es noch 33.200 gewesen.

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