Noch fünf Mal wird vor dem Hotel "Zur Salza" zu einer Versteigerung gerufen. Am Montag gab es nicht nur fröhliche Gesichter: So kamen ein Deutscher und ein Franzose in das traumhaft gelegene Anwesen - und zogen enttäuscht wieder ab: Die 1.200 Flaschen mit edlem Wein kommen erst im Juli unter den Hammer.
Diesmal waren andere Gegenstände an der Reihe. Ein Paar goldene Skier etwa, das statt 100 Euro Ausrufungspreis 400 Euro einbrachte. Am meisten in die Höhe getrieben wurde eine Teakholztruhe für Sitzauflagen: von 25 auf 255 Euro! Selbst eine große Dagobert-Duck-Figur fand um 50 Euro einen glücklichen Abnehmer (Bild).
"Nur zum Schauen hier"
Dabei hielt sich zu Beginn das Kaufinteresse der gerade einmal 19 Mitbieter, darunter auch Geschädigte von Linz, in Grenzen. Gerichtsvollzieher Gerhard Tauder musste tadeln: "Ich glaube, wir sind nur zum Schauen hier." Am Ende war Harald Terler vom Masseverwalter dennoch zufrieden: 30 Objekte fanden einen Käufer, das brachte fast 5.000 Euro.
Wesentlich mehr ist bei der Versteigerung des großen Hauses von Linz zu holen: Der Schätzwert beträgt 430.000 Euro, der Ausrufungspreis liegt bei der Hälfte. Da werden dann nur die großen Fische zubeißen...
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