„Ola“ getötet

Jäger drohte damit, zwei Hunde zu erschießen

Jener Jäger, der am vergangenen Sonntag in Attnang-Puchheim in Oberösterreich die entlaufende Westsibirische Laika-Hündin „Ola“ des Spaziergängers Marek S. (35) erschossen hatte (wir berichteten), soll schon in der Vergangenheit aufgefallen sein. Die zweifache Hundebesitzerin Kerstin H. weiß beispielsweise von einer sehr unangenehmen Begegnung mit dem Waidmann am 28. März des Vorjahres zu berichten.

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„Ich hab’ an dem Tag mit meinen zwei Hunden am Gelände der Schottergrube meiner Großtante Ball gespielt“, erinnert sich die 23-Jährige. Das Grundstück war von einem hohen Zaun begrenzt, dessen Türen sie extra geschlossen hatte.

Pöbeleien und Drohung
„Plötzlich ist vorm Zaun ein Auto stehen geblieben und der Jäger ausgestiegen. Er hat behauptet, das wäre sein Grundstück. Er hat mich beschimpft und schließlich auch noch gedroht, dass er meine Hunde erschießt, sobald ich mich nur ein Stück entferne“, so H. Weiters soll der Mann versucht haben, den Zaun zu öffnen, doch das misslang. „Erst als er gesehen hat, dass ich ihn mit meinem Handy filme, hat er endlich aufgehört.“

Entschuldigung
Die Frau meldete den Vorfall der Polizei, der Bezirkshauptmannschaft und der Gemeinde: „Der Jagdverband hat sich später bei uns entschuldigt.“

Falsche Anschuldigung
Früher schon soll der Jäger fälschlichweise einen von Kerstin H.s Hunden beschuldigt haben, dass dieser ein Reh gehetzt haben soll. Das konnte aber widerlegt werden.

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