13.03.2022 06:00 |

Die „Krone“ hilft

Ukraine-Krieg: Kinder hungern und frieren

Bei klirrender Kälte bis -20 Grad erreicht die vielen verängstigten Mädchen und Buben in der Ukraine die Hilfe der „Krone“-Leserfamilie.

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Tanja ist so froh, dass sie mitten im ukrainischen Kriegsgebiet lächeln kann: Die junge Frau arbeitet als Kinderbetreuerin in einem Caritas-Zentrum. Sie konnte nun endlich nach Tagen in unterirdischen Gewölben eine Gruppe von Kindern mit ihren Familien in Kiew auf den Weg nach Transkarpatien bringen – und somit in Sicherheit.

„Ein wenig Frieden für die Kleinen“
„Wir sind so unglaublich erleichtert, dass die Kleinen jetzt fern von den täglichen Beschüssen sind und wieder ein wenig Frieden haben können“, sagt sie. Tanja hat – wie viele andere Helfer auch – tagelang durchgehalten, die ihr anvertrauten Sprösslinge während der Angriffe beschützt, sie versucht zu beruhigen, so gut es ihr nur möglich war.

Denn die Hilfsorganisation hat ihre Dienstleistungen vor Ort mit Kriegseinbruch nicht einfach eingestellt und ihre Schützlinge im Stich gelassen. Für die Menschen vor Ort ist wichtig, dass die Hilfe in den Kinder- und Familienzentren und in der Hauskrankenpflege so gut wie möglich weitergeht. Denn gerade die Kleinsten, die älteren Menschen und Behinderte sind extrem gefährdet und brauchen Unterstützung. Sie sind dankbar, dass es Menschen wie Tanja gibt.

Klirrende Kälte und extremer Frost
Oder wie Julia, die ebenfalls in Charkiw ausharrt und dort im Caritas-Zentrum Kinder betreut. Aber im Kriegsgebiet sind Lebensmittel mittlerweile Mangelware, die Menschen und vor allem die Mädchen und Buben haben großen Hunger. Ihnen fehlt es am Nötigsten. Jetzt kommt auch noch die bittere Kälte von bis zu –20 Grad dazu! Auch die kommenden Tage soll es extrem frostig bleiben.

Das Warten auf Windeln und Babynahrung
Julia und ihre Sprösslinge hatten Glück: Ein Lkw hat es gerade wieder zu ihnen geschafft. Die junge Frau ist glücklich: „Kindernahrung und Windeln sind nur zwei der Dinge, die jetzt endlich wieder da sind, die waren schon so knapp.“ So kann sie den Kleinen jetzt endlich wieder „richtige“ Nahrung zubereiten – und sie vielleicht sogar mit etwas Schokolade vom Krieg ablenken.

Jeder Euro kommt direkt bei den Sprösslingen an
Das alles kann die Caritas-Mitarbeiterin aber nur, weil auch dank Ihrer Unterstützung Lieferungen von Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten, Hygieneartikeln und Co. überhaupt erst möglich werden. Deshalb bitten wir auch um Ihren Beitrag für die gemeinsame Hilfsaktion von „Krone“ und Caritas. Danke für die Unterstützung!

Mit 25 Euro spenden Sie ein Nothilfepaket für Menschen vor Ort.
Kennwort: Krone hilft Ukraine
Erste Bank BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560
Online-Spenden: www.krone.at/krone-hilft und www.caritas.at/ukraine oder über das Formular gleich hier oben!

 Kronen Zeitung
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