Ohne Mund-Nasen-Schutz ins Gasthaus, zum Shoppen und am Skilift: Der Samstag läutete eine neue Ära in der Pandemie ein. Ein Lokalaugenschein in Graz, Bad Radkersburg und am Niederalpl.
Ein Lokalaugenschein am späten Vormittag im Grazer Traditionskaufhaus Kastner & Öhler zeigt: Noch trauen viele Steirer der neu gewonnen Freiheit nicht - oder das Maskentragen ist schlicht zur Gewohnheit geworden. Gefühlt mehr als die Hälfte der Kunden bedeckt noch das Gesicht, obwohl das - abgesehen von Supermärkten und einigen anderen Geschäften - seit Samstag nicht mehr notwendig ist.
Die Frequenz im Handel steigt
„Wir bekommen sehr positive Rückmeldungen“, zog Handels-Spartenobmann Gerhard Wohlmuth am Nachmittag erste Bilanz. „Die Frequenz steigt.“
Von „regem Gasthaustreiben“ berichtet Gastro-Sprecher Klaus Friedl. Es gibt keine Zutritts- und Kapazitätsbeschränkungen mehr. Das macht sich im Lindenhof von Veronika Kollmanitsch in Bad Radkersburg sofort bemerkbar: „Bisher waren Tische für sechs bis acht Personen gefragt, nun geht es wieder von zehn Personen aufwärts. Zudem kommen neben den Stammgästen auch Leute, die bisher nur Speisen zum Mitnehmen abgeholt haben.“
„Das ist mir sehr abgegangen“
Ein Gast ist Andreas Mauerhofer aus Lieboch: „Ich bin während der Pandemie nicht ins Gasthaus gegangen. Das ist mir sehr abgegangen, denn ich bin ein sehr geselliger Mensch.“
Alle Corona-Regeln fielen auch in den Skigebieten. Am Niederalpl ist der Mürzzuschlager Franz Rinnhofer noch etwas skeptisch: „Die Zahlen sind noch so hoch, man hätte ruhig noch ein bisschen warten können. Im Indoor-Bereich wäre es sinnvoll, die Maskenpflicht noch beizubehalten. Auch beim Anstellen am Lift halte ich sie für wichtig. Ich habe mich immer daran gehalten.“








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