Tennis-Star Dominic Thiem hofft trotz der neuerlichen Blessur, schon Mitte März in Indian Wells wieder annähernd in seiner normalen Form spielen zu können. Bis dahin muss er aber Matchpraxis sammeln: „Ich habe einfach noch immer einen großen Rückstand in den Schlägen, vor allem in der Vorhand.“
Nur ein kleiner Rückschlag ist es. Davon ist Dominic Thiem völlig überzeugt. „Das Wichtigste ist, dass das Handgelenk verheilt ist.“ Die Zerrung zwischen den Fingern, die sein geplantes Comeback in Cordoba verhindert, muss zwar behandelt werden, es soll aber nur ein kurzfristiger Aufschub sein.
Die Gedanken des österreichischen Tennisstars drehen sich eher darum, was ihm noch fehlt, um möglichst schnell wieder auf seinem höchsten Niveau spielen zu können. Während die körperliche Fitness bereits wieder da ist, ist es die Technik, die ihn beschäftigt. „Ich habe einfach noch immer einen großen Rückstand in den Schlägen, vor allem in der Vorhand.“ Denn ein halbes Jahr lang konnte Thiem diesen Schlag überhaupt nicht ausführen. Und dann geht es natürlich um die Matchpraxis. Sparrings konnte der Österreicher noch nicht absolvieren, das wäre für Cordoba geplant gewesen. „Der Wettkampf wird natürlich sehr wichtig sein, darauf brenne ich auch schon. Der fehlt mir“, freut sich der 28-Jährige.
Natürlich kann man nicht erwarten, dass Thiem bei seinen ersten Turnieren wieder in Topform ist. Bei ihm herrscht aber Hoffnung, dass er schon beim Masters in Indian Wells ab 10. März in der Nähe derselben ist. Zumindest, wenn er schon nächste Woche in Buenos Aires einsteigen kann.
Del Potro kommt zurück
Ein anderer früherer US-Open-Sieger wird dort fix sein Comeback geben. Juan-Martin del Potro konnte sogar seit Juni 2019 (!) kein ATP-Turnier mehr bestreiten. Seither musste der Argentinier viermal am rechten Knie operiert werden. So findet eine noch viel längere Leidensgeschichte hoffentlich ihr Ende.
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