18.01.2022 05:59 |

Behörden ermitteln

Neue Vorwürfe gegen die Karthalle in Wolfsberg

Nach dem Zwischenfall in einer Karthalle in Wolfsberg, bei dem, wie berichtet, sechs Kinder und Jugendliche eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten haben, ermitteln jetzt die Behörden. Unterdessen mehren sich auch die Vorwürfe gegen den Betrieb. Bereits mehrmals sollen dort Kartfahrer über Übelkeit geklagt haben.
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„Ich war mit Freunden zum Kartfahren in der Wolfsberger Karthalle und es ist uns danach richtig schlecht gegangen! Wir alle hatten Symptome einer schweren Kohlenmonoxid-Vergiftung“, schildert der Villacher Unternehmer Gerald Taferner: „Wir haben die Betreiber auch sofort mit dem Vorwurf konfrontiert. Weil sie sich daraufhin bei uns entschuldigt haben, haben wir den Vorfall auch nicht angezeigt.“

Behörden ermitteln
Nun sieht es jedoch anders aus; nachdem am Samstag sechs Kinder und Jugendliche in der Halle kollabiert waren, wurden die Behörden eingeschaltet. „Man möchte sich gar nicht vorstellen, was alles hätte passieren können“, so der Wolfsberger Bezirkshauptmann Georg Fejan. Die Karthalle wurde von den Behörden bis zur Klärung des Falls geschlossen. Der Betreiber selbst war für eine Stellungnahme für die „Krone“ nicht erreichbar.

Entlüftungsanlage unter der Lupe
Laut Ermittlern liege der Verdacht nahe, dass es mit der Entlüftungsanlage Probleme gegeben habe. „Die Betriebsgenehmigung wurde mit der Auflage erteilt, dass eine kontinuierliche Sauerstoffmessung stattfindet. Wir müssen herausfinden, ob alle Bestimmungen eingehalten wurden“, sagt Albert Kreiner vom Land Kärnten. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Christian Tragner
Christian Tragner
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