08.01.2022 07:00 |

Land ist gerüstet

„Booster“-Dosis künftig für Grünen Pass notwendig

Der Grüne Pass gilt künftig nur noch für einen sechsmonatigen Zeitraum ab der zweiten Impfung. Ein beträchtlicher Teil der Salzburger hat zwar bereits zwei Impfdosen, muss sich aber in den kommenden Wochen die „Booster“-Dosis holen. Vor einem Ansturm auf die Impfstraßen hat das Land aber trotzdem keine Angst.
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Wenn der grüne Pass, wie von der Bundesregierung angekündigt, künftig nur noch für ein halbes Jahr nach der Zweitimpfung gültig ist, könnte das etliche Salzburger unter Zugzwang setzen. Zwar haben aktuell bereits 397.224 Menschen im Land zumindest eine Dosis erhalten, doch nur rund 235.899 von ihnen schritten bisher zur Auffrischungsimpfung.

134.249 Salzburger haben zwar bereits zwei Impfdosen erhalten, ihren Impfschutz bisher aber nicht auffrischen lassen. Jenen von ihnen, die bis vergangenen Sommer geimpft wurden, bleibt nicht mehr viel Zeit, um sich den „Booster“ zu holen. Ab 1. Februar wird dann ein Eintritt in jene Bereiche, für die eine 2-G–Regel gilt, nicht mehr möglich sein.

„Kein Kapazitätsproblem“ in Salzburger Impfzentren
Beim Land Salzburg sieht man „gar kein Kapazitätsproblem“, denn man könne pro Woche 50.000 Impfungen problemlos durchführen, wie auf „Krone“-Anfrage erklärt wird. Es könne also jeder, der möchte, rechtzeitig eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Völlig ungeimpft sind bisher übrigens noch rund 29,2 Prozent der Salzburger Gesamtbevölkerung.

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