Weil sie laut bellten

Tierquäler band zwei Hunden ihre Schnauzen zu

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt - und die Mitglieder des Tierschutzvereins St. Pölten können bereits von erschreckenden Vorfällen erzählen. Wie etwa von zwei Hunden, denen die Schnauzen zugebunden waren, weil sie zu laut sind. Oder „Gina“, die zu Hause verwahrloste, während ihr Herrchen in Thailand urlaubte ...

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„Was sind das für Menschen?“, fragt man sich im St. Pöltner Tierheim. Denn das junge Jahr begann bereits mit schockierenden Fällen von Tierquälerei. So musste die Polizei mit dem Amtstierarzt in St. Pölten ausrücken, um zwei Hunde behördlich abzunehmen. Ihnen wurden die Schnauzen zugebunden, weil sie ihrem Herrchen zu viel gebellt hatten. Der Mann wurde angezeigt. Offen ist noch, ob er auch seine zwei Katzen und seine Python abgeben muss.

„Gina“ zurückgelassen, Besitzer im Urlaub
Unfassbar auch das Schicksal von „Gina“. Die 13-jährige Hundedame wurde von ihrem Besitzer im Bezirk Melk einfach zurückgelassen, während dieser in Thailand urlaubte. Bereits laufende Ermittlungen gegen ihn dürften ihn dazu bewogen haben, dass er selbst aus der Ferne die Polizei kontaktierte. Der verwahrloste Vierbeiner, der schlimme Hauterkrankungen hat, dürfte schon seit Längerem kaum versorgt worden sein.

Hund an Laterne angebunden
„Gina“ ist nun ebenso im Tierheim wie ein junger Schäferhund, der in Klosterneuburg von der Polizei mitten in der Nacht gefunden wurde – angebunden an einer Laterne. Der Hund ist zwar gechippt, aber nicht registriert. „In 30 Tagen kann er adoptiert werden“, hofft man in St. Pölten auch für ihn auf einen guten Platz.

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