28.12.2021 17:03 |

Gastiert in Bari

Zirkus in Italien ersetzt Tiere durch Hologramme

Ein italienischer Zirkus ersetzt lebende Tiere durch Hologramme. Im römischen Circus Atmosphere bestehen die Tiere nicht aus Fleisch und Blut, sondern kommen nur in Form von Hologrammen in die Manege. Auf eine Leinwand projiziert erscheinen majestätische Elefanten, Giraffen, Löwen und Eisbären. Auch eine Wolke von Schmetterlingen fliegt im Rhythmus der Musik durch das Festzelt.

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Der Zirkus mit Ursprung in Rom hat seine Zelte über die Weihnachtsfeiertage bis zum 30. Jänner im süditalienischen Bari aufgeschlagen. Bei der zweistündigen Show können Zuschauer neben den Hologrammen auch die Fähigkeiten von Akrobaten, Clowns, Seiltänzern, Schlittschuhläufern und Zauberern bewundern. Ein Teil der Show ist King Kong gewidmet, der in große Dimensionen reproduziert wird.

Seit Jahren Streit um Zirkusaufführungen
In Italien tobt seit Jahren ein Streit um Zirkusaufführungen mit exotischen Tieren. Immer wieder wurden Zirkusdirektoren der Tiermisshandlung beschuldigt. 2000 Tiere werden in italienischen Zirkussen eingesetzt. Der Tierschutzverband LAV fordert ein Verbot von Zirkustieren nach Vorbild des kanadischen „Cirque du Soleil“, der komplett auf Tiere verzichtet.

Auch Zirkus Roncalli arbeitet mit Holografie
Der von den Österreichern Bernhard Paul und André Heller gegründete deutsche Zirkus Roncalli zeigt bereits seit 2018 keine Tiere mehr in der Manege, sondern arbeitet mit Holografie. Mehrere Hochleistungsbeamer lassen Pferde und Elefanten erscheinen. Bereits in den 1990er-Jahren hatte man bei Roncalli damit begonnen, immer weniger Tiere zu zeigen.

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