12.12.2021 17:00 |

Intendant Bernd Loebe

Wieder strahlende Festspiele in Erl etablieren

Seit 2012 finden die Tiroler Festspiele Erl auch im Winter statt und weisen damit eine Sonderstellung im jährlichen Festspielkalender auf. Ein weiteres Merkmal, die Aufführungen von selten gespielter Opern, wird auch bei den heurigen Winterfestspielen gepflegt, wie Intendant Bernd Loebe gegenüber der „Tiroler Krone“ betont.

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Der Winter hat Tirols nördlichste Gemeinde, das 1500 Einwohner zählende Passions- und Festspiel Dorf Erl, derzeit fest im Griff. Der frisch gefallene weiße Schnee, der auch auf dem Festspielhaus zum Liegen kam, zeichnet auf dessen schwarzer, in geometrischen Formen auswuchernden Faserzementfassade optisch kunstvoll wirkende Kontraste. Noch sind die Stufen, die zu diesem architektonisch so gelungenen „Haus der vielfältigen Musik“ führen, nicht vom Weiß des Winters befreit.

Winterfestspiele unter 2G-Schutzmaßnahmen
Dies wird sich aber in wenigen Tagen geändert haben, wie Festspiel-Intendant Bernd Loebe, der vor dem Eingang zum Foyer des Festspielhauses auf die „Tiroler Krone“ wartet, bei der Begrüßung betont. Unsagbar froh ist nicht nur Loebe, sondern das gesamte Team der Tiroler Festspiele Erl, dass nach der Absage der Winterfestspiele im vergangenen Jahr diesen Winter vom 26. Dezember bis zum 6. Januar 2022 – klarerweise unter 2G-Corona Schutzmaßnahmen – gespielt werden darf.

Zwei selten gespielte Opern als Höhepunkte
Darunter auch die seit 2012 bestehenden Fixpunkte, das Silvester- und Neujahrsprogramm sowie das Abschlusskonzert am Dreikönigstag. Zudem stehen ab 26. und 27. Dezember mit jeweils drei Aufführungen von Pietro Mascagnis „L’amico Fritz“ und Adolphe Adams „Le postillon de Lonjumeau“ zwei selten gespielte Opern-Juwelen auf dem Programm, wie Bernd Loebe betont und weiter ausführt: „Ich spüre die Verpflichtung in mir, die Festspiele weit über Tirol hinaus zu etablieren, die so gut sein müssen, dass sie von niemanden mehr infrage gestellt werden“. Loebe gibt aber auch zu, dass die Festspiele an der Problematik von Corona und der unmittelbaren Vergangenheit, welche die „Causa Kuhn“ mit sich brachte, zu kauen haben.

Ist die „Causa Kuhn“ jetzt schon überwunden?
„Aber spätestens seit dem letzten Sommer, in welchem wir drei sehr erfolgreiche Produktionen herausbrachten, habe ich die Hoffnung, dass wir die Kurve gekriegt haben“, ist Bernd Loebe zuversichtlich.

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