23.12.2004 21:49 |

Unschuldig gedopt?

Koubeks Rettung vor Oberstem Sportgericht

Karlheiz Demel, Chef des Antidoping-Komitees, hält Stefan Koubek für unschuldig und sieht den Fehler beim Arzt. Deshalb könnte Koubek vor dem Obersten Sportgerichtshof in Lausanne mit Erfolg Einspruch erheben.
Hat das österreichische Tennis einen Dopingfallzu beklagen? Nach bisherigem Urteil: Ja! Der Kärntner StefanKoubek hatte am Mittwoch die Nachricht bestätigt, dass ervom Internationalen Tennis-Verband (ITF) wegen des Nachweiseseiner verbotenen Substanz nach einer Anhörung für dreiMonate gesperrt werde.
 
Unschuldig gedopt?
Dabei fühlt sich der Schützling von GüntherBresnik zu Unrecht als Dopingsünder bestraft. Denn seinerMeinung nach dürfte die bei einem Test bei den French Openin Paris aufgefundene Substanz (Triamcinolon-Acetonid) auf einevon dem Handchirurgen und Arzt Martin Leixnering verabreichteInjektion wegen einer Handgelenksverletzung zurückzuführensein. Erst nach ausdrücklichem Nachfragen wegen der Unbedenklichkeitdes Medikamentes hatte er sich diese im Mai vor dem ATP-Turnierin St. Pölten dieses Jahres verabreichen lassen. Deswegenbezeichnet Koubek das Verhalten des Mediziners in einer schriftlichenAussendung auch als "Fahrlässigkeit".
 
Fällt Australien aus?
Die Auswirkungen der Sperre wären fatal, daunter anderem die Australian Open und das Daviscup-Treffen Österreichsmit Australien Anfang März ausfallen würden. Koubekwill nun die Zustellung des schriftlichen Urteils abwarten unddanach in jedem Fall Berufung einlegen, da er sich völligunschuldig fühlt.
Dienstag, 15. Juni 2021
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