07.12.2021 12:11 |

Trotz Ungewissheit

Hochzeitsbranche geht mit Zuversicht ins neue Jahr

Heiraten in der Krise? Schwierig, aber nicht unmöglich, so die Bilanz der letzten beiden Corona-Jahre: Flexible Planung ist jedenfalls wichtiger denn je, wie zwei Profis der Hochzeitsbranche berichten.

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Am schönsten Tag im Leben überlassen Paare meist nichts dem Zufall. Nicht nur die Location muss schließlich rechtzeitig gebucht werden, auch das perfekte Brautkleid braucht eine gewisse Vorlaufzeit. Doch selbst die beste Planung kommt nicht gegen unkalkulierbare Covid-Maßnahmen an.

Seit 2020 mussten zahlreiche Paare ihren großen Tag daher mehr als einmal verschieben. „Wir haben sehr mit den Betroffenen gelitten. Nicht nur Brautpaare mussten dabei flexibel sein, auch für uns hat sich vieles verändert“, berichtet Hannersberg-Geschäftsführer Ronald Gollatz.

Heirat auch an Wochentagen
Zwar konnte der Saisonbeginn heuer erst mit Juli eingeläutet werden, dennoch wurde die beliebte Hochzeitslocation im Südburgenland nicht unbedingt weniger gebucht als vor der Krise. Viel eher hat sich der Zeitpunkt der Feiern verändert: Während früher nur am Wochenende die Hochzeitsglocken läuteten, trauten sich viele Paare in diesem Jahr auch unter der Woche. 

Zitat Icon

Für die kommende Saison hoffen wir, dass wir die Einschränkungen schon im Frühling hinter uns lassen.

Ronald Gollatz, Hannersberg-Betreiber

In Sachen Planung ist man am Hochzeitsberg in Hannersdorf daher wieder zur Normalität zurückgekehrt. Gollatz empfiehlt Paaren – auch wenn die Zukunft momentan schwierig planbar ist –, sich schon mehr als ein Jahr vor der Hochzeit mit der Location und der Feier zu beschäftigen.

Sorge um Lieferprobleme bei Hochzeitskleidern
Diesen Rat legt Claudia Kellner von Einmal Prinzessin auch künftigen Bräuten ans Herz. Sie verkauft Ballmode und Hochzeitskleider: Beides Anlässe, die in den vergangenen Monaten von Corona überschattet wurden. Dementsprechend belastend ist die Krise für ihr Geschäft in Parndorf.

Der Lockdown trifft die Geschäftsführerin erneut zu einem Zeitpunkt, zu dem der Ansturm auf Brautmode in der Regel am größten ist. Hinzu kommt, dass man derzeit – wie auch in anderen Branchen – vor allem mit Produktionsschwierigkeiten und Lieferengpässen zu kämpfen hat. „Sobald die Geschäfte wieder öffnen dürfen, sollten Bräute deshalb die Kleidersuche in Angriff nehmen“, empfiehlt die Modedesignerin Kellner.

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