26.11.2021 19:08 |

Es schneit weiter

Steiermark: Unfälle und Staus nach Wintereinbruch

Der Winter ist da - und er wird sich zumindest in der Obersteiermark nicht so schnell wieder verabschieden. Hier sind bis in die nächste Woche hinein Schneefälle möglich. Am Freitag kam es bereits zu mehreren Unfällen mit verletzten Personen, darunter zwei jungen Mädchen.

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Hängen gebliebene Lastwagen, Staus, Unfälle: Der Wintereinbruch spiegelte sich am Freitag auch auf den steirischen Straßen nieder. So verletzten sich bei einer Frontalkollision in Leoben eine 30-Jährige und ihre beiden Töchter (1 und 5 Jahre alt): Ein 44-Jähriger verlor auf der Kerpelystraße die Herrschaft über sein Fahrzeug und krachte ins Auto der Mutter. Sie wurde ins LKH Bruck gebracht, ihre beiden Töchter kamen ins Leobner Spital.

Eisige Glätte sorgte schon in der Früh für einen Crash auf der A9 bei Mautern: Vor einer Fahrzeugkolonne hielt der Lenker eines Kastenwagens beinahe an, der nachfolgende Autofahrer (59) kam beim Bremsen auf der eisig glatten Straße ins Schleudern und krachte in den Kastenwagen. Eine 25-jährige Grazerin im Auto wurde leicht verletzt, sie kam ins UKH Kalwang.

Im Wechselgebiet auf der A2 sorgte ein Unfall für einen sieben Kilometer langen Stau. Und auch im Ennstal krachte es mehrfach, etwa auf der B320: Bei einer Kollision bei Gröbming kurz nach 17 Uhr wurde eine 23-jährige Niederösterreicherin im Auto eingeklemmt, sie musste von den Feuerwehren Gröbming und Stein an der Enns befreit werden. Den Unfall verursachte ein 27-jähriger Ungar, der zuvor laut Zeugen mehrere Autos überholte.

Bereits um 13.20 Uhr kippte ein Sattelschlepper, gelenkt von einem 44-Jährigen, bei Schladming in den Straßengraben. Für die Bergung des Fahrzeugs durch die Feuerwehr Schladming musste die B320 fast zwei Stunden lang gesperrt werden.

Schneepflüge im Dauereinsatz
Im vollen Einsatz sind die 220 mit Schneepflügen und Streugeräten ausgestatteten Winterdienstfahrzeuge des Landes, sagt der zuständige Verkehrsreferent Anton Lang (SPÖ): „Über die gesamte Steiermark verteilt sind rund 30.000 Tonnen Streusalz auf Lager.“

Sogar Graz könnte angezuckert sein
Vom Schneefall am Freitag blieben nur der Raum Graz und der Südosten ausgespart. In der Obersteiermark gab es hingegen bis zu 15 Zentimeter Neuschnee, so Zamg-Meteorologe Christian Pehsl. Nach einer Wetterberuhigung am Abend sollten die Niederschläge in der zweiten Nachthälfte zurückkommen sein - und diesmal kann es bis in die tiefen Lagen schneien. Möglicherweise wird sogar die Landeshauptstadt angezuckert.

Das gesamte Wochenende über bleibt es kühl mit nur wenigen Plusgraden, gerade in der Nacht auf Sonntag kann es wieder verbreitet regnen und in der Obersteiermark schneien. Dort hält sich der Winter auch zu Beginn der kommenden Woche. Die Berge werden, rechtzeitig zum Ski-Saisonstart, viel von der weißen Pracht abbekommen.

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