17.11.2021 20:24 |

Fall in Oststeiermark

Ivermectin-Überdosis: Frau landete auf Intensiv

Am Mittwoch hat sich MSD, der Hersteller des Entwurmungsmittels Ivermectin, mit der eindringlichen Botschaft zu Wort gemeldet, dass es „keine aussagekräftige Evidenz“ für die Anwendung gegen Covid-19 gebe. Wie die „ZiB 1“ am Abend berichtete, ist diese Botschaft leider noch nicht bei allen Menschen in Österreich angekommen. Derzeit steigt die Nachfrage nach dem Mittel nämlich - wie berichtet - um das Doppelte an. Eine Oststeirerin landete wegen einer Ivermectin-Überdosis nun sogar auf der Intensivstation.

Ein 55-jähriger Mann landete ebenfalls auf der Intensivstation des LKH Graz, weil er drei Wochen lang hochdosiertes Vitamin D im Internet bestellt und eingenommen hatte. Der Mann litt unter akutem Nierenversagen. „Durch diese hohe Konzentration und durch die Einnahme von insgesamt drei solcher Fläschchen in der Zeit seiner Corona-Erkrankung, kam es zu dieser Vitamin-D-Vergiftung“, so Gernot Zollner, Internist am LKH Graz, in der „ZiB“.

Apotheker und Ärztekammer warnen eindringlich davor, solche Medikamente ohne ärztlichen Rat einzunehmen. Der Arzneimittelhersteller MSD betonte außerdem, dass die Corona-Schutzimpfung „bei der Pandemiebekämpfung an erster Stelle steht und MSD alle Maßnahmen zu einer höheren Durchimpfungsrate unterstützt“.

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