17.11.2021 15:14 |

Nach großen Sorgen:

Queen Elizabeth zeigt sich demonstrativ stehend

Nachdem sie am Wochenende aus gesundheitlichen Gründen ihre Teilnahme an einer Zeremonie zum Weltkriegsgedenken absagen musste, hat sich Königin Elizabeth II. am Mittwoch trotz Rückenproblemen demonstrativ und aufrecht stehend vor den Kameras gezeigt. Auf Fotos ist zu sehen, wie sich eine lächelnde Queen im grün, orange und weiß geblümten Kleid mit dem scheidenden Befehlshaber der britischen Streitkräfte, General Nicholas Carter, unterhielt.

In einer Mitteilung des Palasts hieß es, die 95-jährige Monarchin habe den Offizier anlässlich seines Ausscheidens auf Schloss Windsor empfangen. Britischen Medien zufolge habe die Queen ihr Bedauern ausgedrückt, dass der General in Pension gehe. Sie sei „ziemlich traurig“, dass er gehe, habe sie gesagt.

„Eine lange Zeit“
Sir Nicholas Carter erinnerte die Queen daraufhin an den verstorbenen Onkel des Herzogs von Edinburgh, der den Posten einst ebenfalls bekleidete, und sagte: „Es ist eine lange Zeit. Tatsächlich ist die einzige Person, die länger dabei war, wurde mir gesagt, Lord Mountbatten gewesen ... also bin ich ziemlich überrascht von all dem.“

Die Königin haben daraufhin lachend geantwortet: „Ach, wirklich? Oh?“ Sie fügte hinzu: „Ich nehme an, wenn Sie einmal in so einen Job einsteigen, ist es einfacher, weiterzumachen, nicht wahr?“

Verstauchter Rücken
Grund für die Absage am vergangenen Sonntag war nach Angaben des Palasts ein verstauchter Rücken. Davon war der Queen auf den Aufnahmen der Audienz nichts anzumerken. Die Gesundheit der britischen Königin ist jedoch schon seit Wochen immer wieder Anlass zur Besorgnis. Im Oktober hatte sie zunächst eine Reise nach Nordirland abgesagt und anschließend für Untersuchungen eine Nacht im Krankenhaus verbracht.

Was genau ihr fehlte, wurde nicht bekannt. Sie sagte jedoch auf medizinischen Rat weitere Termine ab, unter anderem den geplanten Besuch bei der UNO-Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow. Erst am Dienstag hatte sie sich bei einem Termin mit Kirchenvertretern von ihrem jüngsten Sohn Prinz Edward (57) vertreten lassen.

Keine weiteren Auftritte geplant
Für den Rest des Jahres sind nach aktuellem Stand keine öffentlichen Auftritte der Monarchin mehr geplant. Die Königin will aber weiterhin virtuelle Audienzen abhalten. November und Dezember sind üblicherweise ohnehin ruhigere Monate im royalen Kalender.

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