Projekt als Nadelöhr

Stadtchef sieht seine Bürger als „S 34-Verlierer“

Die geplante Traisental-Schnellstraße wird sich in Wilhelmsburg unweigerlich zum Nadelöhr verengen! Davor warnen die Naturwacht, Greenpeace und natürlich die Bauern schon seit Langem. Ähnliche Bedenken äußerte jetzt aber auch der SPÖ-Bürgermeister der Porzellanstadt.

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Schon jetzt schneidet die Bundesstraße 20 Wilhelmsburg im Bezirk St. Pölten in zwei Hälften, und spätestens im Norden wird diese Verkehrsverbindung zum zweispurigen Albtraum. Zumal acht Kreuzungen den Fluss des motorisierten Stromes zwangsweise bremsen. Das alles macht auch Bürgermeister Rudolf Ameisbichler zusehends Sorgen, die er jetzt deutlich zum Ausdruck brachte: „Durch die Attraktivität, über die S 34 im Norden der Stadt direkt auf die A 1 zu gelangen, würde den Prognosen zufolge zu Stoßzeiten der Verkehr zum Erliegen kommen. Wir Wilhelmsburger wären die Verlierer“, erklärte der Stadtchef in der „NÖN“.

„Befürworter wollen das nicht hören“
„Das sagt einem schon der Hausverstand. Doch die Befürworter der Straße wollen das nicht hören“, so Naturwacht-Chefin Elisabeth Prochaska. Die Bürgerinitiative, für die sie sich engagiert, hat 10.000 Unterschriften gegen das „ökologische Wahnsinnsprojekt“ gesammelt. Im Landtag sind nur die Grünen gegen die S 34. Sie brachten - freilich vergeblich - einen Antrag auf Streichung der Strecke aus dem Bundesstraßengesetz ein.

Christoph Weisgram
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