Kritik an Veranstalter

Hätte sich Löw einen würdigeren Abschied verdient?

Nach dem Abschied von Weltmeister Jogi Löw als Bundestrainer werden kritische Stimmen laut: Die Trainer-Legende "hätte sich einen besseren Abschied verdient“, liest man bei renommierten Portalen.  

Von der „Bild-Zeitung“ bis „stern.de“ war man sich einig, dass die triste Kulisse von Wolfsburg nicht gerade angemessen für das Abschiedsspiel eines Trainers von Löws Kaliber war. Sondern viel eher Berlin, München oder Dortmund in Frage hätten kommen sollen. Auch sonst hätte sich „Jogi“ einen würdigeren Abschied verdient, schrieben die Portale.

Nur acht Weltmeister
Und nur acht seiner ehemaligen Spieler waren in Wolfsburg dabei, als Deutschlands „Jogi“ (61) vor dem Anpfiff feierlich verabschiedet wurde. Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger fehlten, wie auch WM-Goldtorschütze Mario Götze (der PSV-Star aus familiären Gründen). Lukas Podolski und Jerome Boateng kamen, obwohl sie beide noch aktive Fußballer sind und sich nach dem Training ins Flugzeug setzen mussten.

Mario Gomez (36), Sami Khedira (34), Benedikt Höwedes (33), Per Mertesacker (37), Miroslav Klose (43), Lukas Podolski (36) sowie Mats Hummels (32) und Jérôme Boateng (33) erschienen also zur Feier von „Jogi“ aus dem Siegerteam 2014. Es gab eine Ehrenrunde von Löw und Spalier von den ehemaligen und jetzigen Spielern. „Die Mannschaft“, wie das DFB-Team auch genannt wird, hat sich nichts vorzuwerfen. Man besiegte Liechtenstein mit 9:0.

Fortsetzung nach dem  Abpfiff
Nach dem Abpfiff ging die Zeremonie in kleinerem Rahmen weiter. DFB-Vizepräsident Peter Peters hielt eine Rede, dazu wurde ein Film mit Highlights gezeigt. Aber die Enttäuschung unter den Spielern war groß, dass nur so wenige Weltmeister dem großen Tag beigewohnt hatten.

Der DFB beschenkte Jogi mit einem Bild von dem „Moment seiner Bundestrainer-Karriere“: die Einwechslung von Mario Götze beim WM-Finale 2014 gegen Argentinien.

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