Nach einer SMS-Flut des Landes kam es Montag zum kurzfristigen Server-Ausfall. Wegen der großen Nachfrage wird das„Spritzen-Angebot“ am Dienstag kräftig ausgebaut - nur nicht in Leibnitz und Deutschlandsberg: Dort gibt es einen Personalengpass.
Die Steirer stürmen die Covid-Impfung. Am vergangenen freien Impf-Freitag wurden 3985 Erstimpfungen durchgeführt – das sind doppelt so viele wie Ende Oktober (1908). Über das Wochenende meldeten sich dazu über 4000 Menschen auf der steirischen Impfplattform neu an, der Großteil davon für den Erststich.
Der Andrang zwang gestern sogar den Landes-Server in die Knie. Nachdem die Impfkoordination 500.000 Informations-SMS zum dritten Stich verschickte, wurde der mitversendete Link offenbar so oft angeklickt, dass die Website nicht mehr erreichbar war. „Der Ausfall war aber nur äußerst kurzfristig“, betont der stellvertretende Landesamtsdirektor Wolfgang Wlattnig.
Beim Land sieht man sich mit seiner aktiven Einladungspolitik jedenfalls am richtigen Weg. „Der Großteil der Steirer wird aber erst im Dezember und Jänner drankommen“, erklärt Wlattnig.
Das Impfangebot wird in der Steiermark auf alle Fälle kräftig ausgebaut: Ab der am Dienstag startenden freien Impfaktion werden die Öffnungszeiten der 16 Teststraßen von zehn bis 20 Uhr ausgeweitet. Dazu wird es auch am Donnerstag (8 bis 18 Uhr) ein freies Impfen geben – nur in Leibnitz und Deutschlandsberg fehlt dafür das Personal. Landesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) appelliert jedenfalls für eine Anmeldung zum Stich: „Das bietet Sicherheit und Planbarkeit – für Impfwillige als auch die Organisation.“
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