05.11.2021 22:46 |

Von wegen Pandemie-Aus

Dänemark befürchtet Überlastung der Spitäler

Im September wurde die Corona-Pandemie in Dänemark für beendet erklärt. Heute befürchten die dänischen Behörden wegen eines enormen Anstiegs der Infektionszahlen sogar eine Überlastung des Gesundheitssystems. Zuletzt verzeichnete man den zweiten Tag in Folge mehr als 2000 neue Fälle.

„Wir sehen bereits, dass die Krankenhäuser stark belegt sind und es an Personal mangelt. Wir haben aber nicht mehr die Widerstandsfähigkeit wie in der Vergangenheit, denn wir stehen schon seit Langem unter Druck", erklärte der Direktor der Nationalen Gesundheitsbehörde, Sören Broström, am Freitag. Das Gesundheitsministerium erwägt nun, das Coronavirus erneut als „Bedrohung für die Gesellschaft“ einzustufen, was seit September nicht mehr der Fall war.

Knapp 86 Prozent aller Dänen über zwölf Jahren geimpft
Das Ministerium habe zudem den zuständigen Gesundheitsausschuss um Empfehlungen für Maßnahmen in der aktuellen Situation gebeten, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau. In Dänemark sind 85,9 Prozent der Bevölkerung im Alter von über zwölf Jahren vollständig geimpft.

Wegen dieser hohen Impfquote wurden im September alle Corona-Maßnahmen aufgehoben. Eine Pflicht zum Vorzeigen eines Gesundheitspasses für die Teilnahme am öffentlichen Leben gibt es seit damals nicht mehr. Nun könnte der Grüne Pass wieder reaktiviert werden.

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