Stefan Hierländer:

Sturm-Kapitän hält Kurs: „Müssen durchtauchen!“

Steiermark
02.11.2021 08:00

Nach dem 0:3 gegen den WAC war Stefan Hierländer Seelentröster. Warum es derzeit bei Sturm nicht läuft, ist dem schwarz-weißen Kapitän sonnenklar. Dennoch sieht er sein Team am Donnerstag im Europa-League-Schlager auswärts in Spanien gegen Real Sociedad nicht chancenlos.

Auf Krücken (nach seiner Meniskusoperation) tröstete Stefan Hierländer seine Sturm-Kameraden nach dem 0:3 gegen den WAC. Seelenmassage tat Not - denn die ausgeblutete Truppe (in der viele Angeschlagene spielen müssen) versuchte zwar ihr Möglichstes, der „Tank“ war aber leer, das Selbstvertrauen ist futsch. Das sahen auch die Fans, daher gab’s keine Vorwürfe, auch wenn Platz zwei langsam zu wackeln beginnt.

„So viele Spiele, Ausfälle, Verletzungen - klar tut sich die Mannschaft schwer“, sagt der Kapitän, „aber da müssen wir durchtauchen. Wir müssen zurück zu den Basics und die Negativspirale schnellstens stoppen.“

Ob Hierländer heuer noch Europacup spielt, ist mehr als fraglich. (Bild: Pail Sepp)
Ob Hierländer heuer noch Europacup spielt, ist mehr als fraglich.

Die Ergebnisse fehlen - doch Hierländer sieht nicht alles schlecht: „Wir stehen in der Tabelle noch gut da und wir spielen auch nicht grottenschlecht, nur sind wir derzeit nicht in der Lage, Tore zu machen. Auch der Spielverlauf ist momentan nicht auf unserer Seite. Wir haben nach wie vor ein gutes Team, aber Ausfälle zu ersetzen, braucht seine Zeit.“

Keine Abhilfe
Problem: In den nächsten Wochen gibt’s keine Abhilfe. Spieler wie Kiteishvili und Ingolitsch stehen erst im Frühjahr wieder zur Verfügung - eigentlich auch Hierländer: „Nach Protokoll ist der Herbst für mich vorbei. Aber wir haben eine sehr, sehr gute medizinische Abteilung. Warten wir die nächsten drei Wochen ab.“

Nach Spanien fliegt er nicht mit: „Das macht in der Heilungsphase keinen Sinn.“ Dass seine Truppe gegen den spanischen Leader chancenlos wäre, glaubt er nicht: „Jeder weiß, dass wir in einer Mördergruppe sind, aber wir hatten Sociedad in Graz am Rande einer Niederlage. Ich hoffe, wir können mit einer ordentlichen Leistung unser Selbstvertrauen aufmöbeln.“

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