29.10.2021 11:30 |

Wieder neuer Standort?

Vitalbad in Klagenfurt lässt viele Fragen offen

Präsentiert wurde ein Leuchtturmprojekt, geblieben sind viele Fragezeichen: Das neue Vitalbad in Klagenfurt soll ab September 2025 jährlich 300.000 Besucher anlocken, für das geplante Hotel rechnet man mit 30.000 Nächtigungen im Jahr. Unterdessen diskutiert man schon wieder über einen Alternativstandort.

Zum Bad, das bei Minimundus errichtet werden soll, gehören ein 50-Meter-Becken, Hotel und eine Radrennbahn. 300.000 Badegäste werden pro Jahr erwartet. Zum Vergleich: 2019 kamen ins mittlerweile geschlossene Hallenbad 136.000 Gäste. Auch ein Ärztezentrum und andere Investoren sollen bereitstehen, die den jährlichen Abgang im Vitalbad in Höhe von 650.000 Euro ausgleichen sollen.

Was das geplante Vitalbad beinhalten soll

  • 50-Meter-Becken
  • Hotel
  • Radrennbahn
  • Ärztezentrum
  • andere Investoren

Die Stadt will das Bad vor allem für die Nebensaison anbieten, die Triathleten sollen das ganze Jahr in Klagenfurt trainieren können. Um die Förderung für ein Leistungszentrum wird im November angesucht. Im Jänner soll der Architektenwettbewerb ausgeschrieben, das Vitalbad dann in 18 Monaten errichtet werden.

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Transparenz ist bei diesem Projekt wichtig. Die Baukosten wurden mit 50 Millionen beschlossen. Daran müssen wir uns halten.

Christian Scheider, Bürgermeister der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee

Kosten noch immer nicht fix?
Wie viel das Gesamtprojekt kosten soll, darauf gibt es vorerst keine Antwort. Auch Finanzreferent Philipp Liesnig will sich nicht festlegen. Stadtchef Christian Scheider verweist lediglich auf die 50 Millionen Euro, die im Gemeinderat abgesegnet wurden.

Standort beim Südring
Während die einen noch an diesem Projekt bei Minimundus zimmern, gibt es offenbar schon erste Querschüsse. In der Klagenfurter Volkspartei präferiert man einen anderen Standort. Den Türkisen im Rathaus soll angeblich ein Plan für ein Hallenbad am Südring übergeben worden sein. Es soll gegenüber der Jumpworld One gebaut werden, wo 2022 eine Indoor-Surfanlage angeschlossen werden soll.

Christian Tragner
Christian Tragner
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