Aufruf zur Impfung

„Ein ganz kleiner Stich, aber mit großer Wirkung“

Drei Generationen - ein Aufruf. In der „Krone“ appellieren Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll, Landesvize Stephan Pernkopf und die angehende Ärztin Anna Dinhobl an die Niederösterreicher, sich impfen zu lassen. Denn mehr als ein Drittel aller Landsleute ist noch ungeschützt. An Impf-Angeboten mangelt es aber nicht.

Egal, ob Jung oder Alt - nur mit der Impfung lässt sich das Virus stoppen. Unter diesem Motto starten Erwin Pröll, Stephan Pernkopf und Anna Dinhobl, Medizin-Studentin aus Wiener Neustadt, einen gemeinsamen Impfaufruf. Denn obwohl mehr als 75 Prozent aller „impfbaren“ Landsleute - also ab zwölf Jahren - immunisiert sind, trifft das eben auf ein Drittel der Gesamtbevölkerung im Land nicht zu.

Zudem ist der Impfmotor zuletzt etwas ins Stottern geraten. „Je mehr Impfungen, desto weniger schwere Erkrankungen, und je rascher geimpft wird, desto besser“, rechnet der für die Kliniken zuständige Landesvize Pernkopf vor. Jederzeit sei es möglich, sich bei Hausärzten und in Impfbussen immunisieren zu lassen. Stagniere die Quote weiter, warnen Ärzte in den Spitälern vor überfüllten Stationen, geschlossenen Schulen und Lockdowns.

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Je mehr Impfungen, desto weniger schwere Erkrankungen, und je rascher geimpft wird, desto besser.

Stephan Pernkopf

Pröll mit Impf-Appell
Eine Lage, die sich auch Alt-Landeshauptmann Pröll nicht vorstellen will. Für ihn persönlich sei die Impfung daher selbstverständlich gewesen. „Damit fühlt sich das Leben um vieles sicherer an. Und: Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch sein Umfeld“, gibt Familienmensch Pröll zu bedenken. Und bedenken sollte das vor allem auch die Jugend. Nur knapp mehr als jeder zweite zwölf- bis 19-Jährige ist geimpft. „Auch wenn viele Junge häufig nicht schwer an Corona erkranken, ist die Gefahr einer Weitergabe groß“, warnen Experten. Exakt ein Drittel aller Ansteckungen gehe derzeit auf Übertragungen im eigenen Haushalt zurück.

Von einer „einfachen Entscheidung“ spricht daher auch die 23-jährige Anna Dinhobl: „Die Impfung ist im Rahmen der Zulassung gründlichst auf ihre Sicherheit und Wirksamkeit geprüft worden. Und außerdem ist sie der einzige Weg raus aus dieser Pandemie.“ Ein kleiner Stich also - aber mit großer Wirkung!

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