07.10.2021 11:00 |

Eltern suchen Sohn

Junger Salzburger am Jakobsweg in Spanien vermisst

Von einem Salzburger gab es seit fast einem Monat kein Lebenszeichen mehr. Er war zuletzt am Jakobsweg unterwegs. Nun sind seine Eltern nach Spanien gefahren, um ihn auf eigene Faust zu suchen. Hinweise zu seinem Verbleib gibt es nun – auch wegen eines Facebook-Beitrags.

Für Aufsehen sorgte am Dienstag der emotionale Facebook-Post einer Salzburgerin. Über 400-mal geteilt wurde ihr Hilferuf anlässlich der fieberhaften Suche nach ihrem Bruder. In der Folge gingen zahlreiche Hinweise zum Verbleib des jungen Mannes ein. Der 23-Jährige ist zurzeit alleine am Jakobsweg in Spanien unterwegs. Es ist auch nicht das erste Mal, dass er auf dem Pilgerpfad unterwegs ist. Seit 10. September fehlt nun allerdings jegliches Lebenszeichen von ihm. Er war seitdem auch nicht mehr auf seinem Handy zu erreichen. Die Polizei fahndet seither international nach ihm.

Eltern suchen Sohn auf eigene Faust in Spanien
Mittlerweile sind auch seine Eltern mit dem Auto nach Spanien gefahren. Sie suchen ihren Sohn nun auf eigene Faust. „Die Zusammenarbeit zwischen spanischen und österreichischen Behörden funktioniert leider nicht besonders gut“, erzählt seine Schwester im Gespräch mit der „Krone“. Erste Hinweise auf seinen Verbleib gibt es mittlerweile glücklicherweise. „Wir wissen jetzt zumindest, dass er am Wochenende in einem Krankenhaus nahe der portugiesischen Grenze behandelt wurde.“

Die spanischen Ärzte hätten ihn dort am Fuß behandelt. Danach verliert sich zwar die Spur wieder, seine Schwester ist aber dennoch zuversichtlich. „Wir haben jetzt zumindest einen Anhaltspunkt, wo wir suchen müssen“, erklärt sie weiter. Es sei jedenfalls wichtig ihn zu finden, weil er aufgrund einer Vorerkrankung dringend seine Medikamente brauchen würde.

Benedict Grabner
Benedict Grabner
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