05.10.2021 10:00 |

Echte Euphorie

Lustenauer Austria im Anflug auf die Bundesliga

Die Austria eilt derzeit von Erfolg zu Erfolg. Sechs Punkte Vorsprung auf den ersten „nichtaufstiegsberechtigten“ Verfolger Liefering lassen Fans nach einem Drittel der Meisterschaft vom Aufstieg träumen. Zumal der vermeintliche Titelfavorit Wacker Innsbruck zuletzt zweimal patzte und bereits zwölf Zähler zurückliegt. Vor neun Jahren zerplatzten die Träume zwar noch auf der Zielgeraden, doch dieses Team ist anders.

Dass sich der Vereinsvorstand trotz der bisher herausragenden Spielzeit zurückhaltend zeigt, liegt in der Natur der Sache. Zu sehr ist noch die Saison 2012/13 in Erinnerung, als im Frühjahr ein vermeintlich sicher geglaubter Titel kläglich vergeigt wurde. Ein Schlag von dem sich Lustenau jahrelang nicht erholt hatte. Doch die „neue Austria“ ist mit dem Team von damals nicht mehr zu vergleichen. Vor neun Jahren prägten zugekaufte Routiniers und schwierige Typen das Team.

Eine gute Mischung
Die aktuelle Mannschaft besteht aus jungen, hungrigen Spielern mit außergewöhnlichem Talent sowie starken Charakteren, die dem Team halt geben. „Unser Ziel ist ganz klar die Bundesliga“, definiert es Torhüter Domenik Schierl auch offen. Mit Markus Mader scheint auch der perfekte Trainer gefunden worden zu sein. Der Dornbirner ist einer, der offen sagt, was er denkt und hat ebenso klare Vorstellungen. „Ein großes Plus ist sicher, dass wir auch von der Breite her einen starken Kader haben“, ergänzt Vorstandssprecher Bernd Bösch.

Die Euphorie ist nicht nur auf der Tribüne, sondern auch im gesamten Verein spürbar. Dennoch befürchten einige, dass es im Winter zum großen Aderlass kommen könnte.

Vorstand Stephan Muxel begegnet diesen Gedankenspielen allerdings mit Sachlichkeit: „Alle Spieler haben zumindest bis Mai einen Vertrag. Ohne Zustimmung der Austria geht nichts. Auch die Clermont-Leihgaben können nicht einfach unter der Saison zurückbeordert werden. Zudem werden laufend interessante Spieler beobachtet, so dass wir jederzeit reagieren können.“

Dietmar Hofer
Dietmar Hofer
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