Frühlingsdeko
Hol dir den Frühling nach Hause!
Es ist ein wenig wie mit langen Fastenkuren: Die kleinsten Genüsse reichen nach dem Ende der harten Hungertage schon aus, um uns in volles Entzücken zu versetzen. Und so ist das Beste am Frühlingsschmuck für Haus und Wohnung, dass schon wenige blühende und farbkräftige Accessoires genügen, um Wohn-Frühlingsgefühle auszulösen. In die Deko-Arbeitspraxis umgesetzt heißt das: Um die eigenen vier Wände frühlingsgemäß zu dekorieren, ist weder großes (Bastel-)Geschick noch viel Aufwand erforderlich. Selbst echte Deko-Verweigerer können z.B. mit nur einigen Schneeglöckchen in einem kleinen Glas starke Frühlings-Akzente setzen.
Von zartem Grün bis Pink
Wie jedes Jahr gibt es auch heuer Trend-Frühlingsfarben für die Wohn-Deko. In diesem Frühling sollen vor allem ein tiefes Violett, ein sattes Rot oder auch ein kräftiges Pink angesagt sein. Wichtig ist es hier, diese Farben nicht miteinander, sondern getrennt mit neutralen Farbtönen – in erster Linie mit den Dauerklassikern Weiß oder auch Beige – zu kombinieren.
Wie bei allen Modeproklamationen ist das Beste an ihnen, dass man sie auch getrost vergessen und nach eigenem Geschmack, Stimmung und Wohnstil seine ganz persönlichen Frühlingsfarben 2011 wählen kann. Bei vielen beliebt - und echte Dauerklassiker - sind dabei alle Farben, die die Freuden der wiedererwachten Natur widerspiegeln: So z.B. ein helles zartes Grün, und auch mit einem zartem Rosa liegt man (fast) immer richtig. Fans von kräftig-leuchtenden Farben, die übrigens in den Wohnungen eine besonders fröhliche Stimmung verbreiten, greifen zu kräftigen Gelb-, Orange- oder Rottönen.
Blumen, Blumen und nochmals Blumen
Im Frühling beginnt alles zu blühen - und so sind Blumen eines der wichtigsten Frühlingsdeko-Instrumente. Am besten pure Natur, denn echte Frühlingsblüher liefern auch gleich noch gratis den Duft frischer Frühlingsluft mit. Tulpen, Primeln, Narzissen und Hyazinthen passen hier am besten. Vorsicht ist allerdings vor allem bei Primeln und Hyazinthen in geschlossenen Räumen geboten, da sie auch allergische Reaktionen auslösen können. Also besser vorher testen!
Aufgrund ihrer Größe und schönen Farbtönen zaubern blühende Fliederzweige in Boden- oder größeren Tischvasen im Nu Frühlingsstimmung in jedem Raum.
Tipp: Die unteren Teile der Fliederzweige leicht (z.B. mit einem Hammer) zerquetschen, andernfalls können die Zweige nicht ausreichend Wasser aufnehmen und halten nicht sehr lange. Das gilt übrigens auch für alle anderen stärkeren blühenden Zweige!
Ohne Schmetterlinge geht gar nichts
Der auffallendste Deko-Trend ist heuer wohl der Einzug der Schmetterlinge. Sie sollen – in den verschiedensten Motiven und aus unterschiedlichsten Materialien – nicht nur den nahenden (Früh-)Sommer, sondern auch eine gewisse luftige Leichtigkeit symbolisieren. Und so flattern sie auf Kissen, Vorhangsstoffen, Tischtüchern, Servietten, auf den Wänden, an den Lampen und auch zwischen den Blumen.
Die Kunst bei der „Schmetterlings-Dekoration“ besteht allerdings darin, trotz einer gewissen gewollten Üppigkeit – mit zwei oder drei „einsamen“ Schmetterlingen ist es nämlich laut Deko-Experten bei Weitem nicht getan – nicht in hemmungslosen Kitsch zu verfallen. Schmetterlinge auf Steckdrähten gibt es von klein und zart bis hin zu scheinbar gentechnisch mutierten Monster-Arten, von bemüht perfekt kopiert bis hin zu pastellfarbenen Kunstformen. Hier entscheidet einzig der persönliche Geschmack…
Hübsch kann für Deko-Künstler, die sich gerne mit Wandgestaltung befassen, die Anbringung eines „Schmetterlings-Tatoos“, eingebettet in ein leichtes, florales Muster (dafür gibt es verschiedene Schablonen als Vorlagen!), sein.
Tipp: Wie auch immer man die Schmetterlings-Deko einsetzt, der Trend kommt am besten, wenn man ihn mit sehr zarten Pastellfarben kombiniert.
Ungewöhnliche Vasen und frische Stoffe
In puncto Wohnaccessoires spielen natürlich Vasen bzw. Blumenschalen und -töpfe bei jeder Frühlingsdeko eine Hauptrolle. Und da wird es dieses Jahr ausgefallen: Denn statt herkömmlicher Vasen ist jegliche Art zweckentfremdeter Gefäße angesagt. Motto: möglichst ausgefallen, möglichst individuell und möglichst selbst gestaltet. Besser also, ein alter Blumen-Übertopf, den man mit Farben verziert oder mit einem bunten Stoffrest überzieht, als die teure Porzellanvase. Der alte Weinkelch aus Omas Kredenz ersetzt die stylische Glasvase und die große Zinn-Gießkanne vom Flohmarkt bekommt, bestückt mit blühenden Zweigen, einen Ehrenplatz im Wohnzimmer.
Zu einer umfassenden Frühlingsdeko gehört aber auch ein Frühlingsoutfit für Couch, Sesseln und Co. Daher: Weg mit den kuscheligen Winterdecken am Sofa und stattdessen leichte Überwürfe oder Überzüge in fröhlichen Farben einsetzen. Dasselbe gilt auch für Winterteppiche – einfache Läufer aus Naturmaterialien in verschiedensten Farbtönen und Mustern gibt es schon zu sehr günstigen Preisen und sie bringen im Nu frische Frühlingsluft in die Wohnung.
Tipp: Räumt man Winterteppiche weg, darf nicht auf eine vorherige (!) gründliche Reinigung und Extra-Mottenschutz vergessen werden! Am besten alle drei Monate prüfen, ob die (Woll-)Teppiche auch noch mottenfrei sind.



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