Fußball-Zweitligist GAK empfängt heute (20.25 Uhr, live auf ORF Sport+) im Cup Bundesligist WSG Tirol. Goalie Jakob Meierhofer wurde zur richtigen Zeit fit und steht für zumindest die nächsten Wochen im Tor der „Rotjacken“. Beide Teams sind im Unlauf: Die Garzer verloren zuletzt zweimal in Folge, die Tiroler sind gar Letzter und verloren erst am Sonntag in der Merkur Arena 0:5 gegen Sturm.
Zur richtigen Zeit wieder am Platz! Mehrere Wochen musste GAK-Ersatztormann Jakob Meierhofer verletzt passen - eine Bandscheibenvorwölbung, eine Vorstufe eines Bandscheibenvorfalls, setzte ihn außer Gefecht. „Da bin ich bei jedem Schritt eingeknickt. Ich habe sogar eine Zeit lang noch trainiert, bis es nicht mehr gegangen ist“, erzählt der 23-Jährige.
Nun wird der „Retter“ aber dringend gebraucht, denn Christoph Nicht zog sich einen Kahnbeinbruch an der Hand zu. „Wir haben sofort danach telefoniert, denn keiner kann sich so in diese Lage reinversetzen wie ein anderer Tormann“, so Meierhofer, für den jetzt die große Stunde schlägt. Bereits im Mai erzählte er der „Steirerkrone“, dass er ums Stammleiberl kämpfen will. Nun hat er die Chance, sich in den nächsten Wochen zu beweisen. „Das ist für mich kein Druck, vielmehr ist es die Freude, endlich wieder spielen zu können“, sagt der seit Kindheitstagen leidenschaftliche GAK-Fan.
Wem gelingt der Befreiungsschlag?
Die Aufgabe heute (20.25) wird keine leichte, denn im Cup kommt Bundesliga-Schlusslicht WSG Tirol. „Unser Vorteil ist, dass wir nicht Favorit sind, auch wenn die Tiroler alles andere als einen Lauf haben.“ Aber auch bei den „Rotjacken“ ist nach zwei Pleiten in Folge nicht alles eitel Wonne. „Wir sind in einem kleinen Loch, bewerten es aber nicht über. Die Erwartungshaltung war nach unseren drei Siegen natürlich groß.“ Wer weiß, vielleicht gelingt gerade gegen den Bundesligisten der Befreiungsschlag...
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