82 Prozent:

Landsleute glauben: „Hitze und Hagel werden mehr“

Spätestens seit heftige Unwetter im Sommer verbreitet Hagelschäden und Überflutungen verursacht haben, nehmen die Oberösterreicher den Klimawandel offenbar als Bedrohung war. Das zeigt auch eine aktuelle Umfrage. Wissenschafterin Helga Kromp-Kolb warnt vor „Versäumnissen, die nicht wieder gutzumachen“ sind.

512 Oberösterreicher befragte das Market-Institut Anfang September. Klare Aussage: Sieben von zehn Teilnehmern gaben an, dessen Auswirkung in Oberösterreich „auf jeden Fall“ bzw. „eher schon“ zu spüren. Dass Schäden durch Hagel und Starkregen, Hitzeperioden sowie Überschwemmungen zunehmen werden, davon gehen sogar 82 Prozent aus.

„Auftrag für die künftige Landesregierung“
Der Großteil der Befragten glaubt allerdings auch, dass „die Politik“ Rahmenbedingungen zur Besserung schaffen könnte: Regionale Lebensmittelproduktion, mehr Fokus auf Bio-Produkte und mehr Grün in den Städten – diese am häufigsten geäußerten Lösungsansätze seien „Auftrag für die künftige Landesregierung“, sagt Klimaschutz-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).

„Unverzüglich wirksame Maßnahmen“
Es brauche „unverzüglich wirksame Maßnahmen“, drängt Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb. Dazu gehöre auch eine Änderung des Lebensstils vieler Menschen. Das können sich laut Umfrage 40 Prozent „auf jeden Fall“ vorstellen - bei Männern und Über-50-Jährigen sind es allerdings jeweils nur 30 Prozent.

 OÖ-Krone
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Sonntag, 17. Oktober 2021
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