Dutzende noch vermisst

Mindestens 21 Tote bei Überschwemmungen in USA

Ausland
22.08.2021 22:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Bei Überschwemmungen im US-Bundesstaat Tennessee sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Wie Lokalmedien unter Berufung auf Behördenangaben berichteten, wurden am Sonntag noch bis zu 30 Personen vermisst. In dem Bundesstaat im Süden der USA hatte Starkregen am Samstag Überflutungen ausgelöst. Der Wetterdienst sprach von „historischen“ Niederschlagsmengen.

Außerdem hatte demnach der Bürgermeister der Stadt Waverly in dem County erklärt, dass das jüngste Todesopfer erst sieben Monate alt gewesen sei. US-Präsident Joe Biden drückte bei einer Ansprache im Weißen Haus den Opfern sein Beileid aus.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten am Sonntag noch an, wie die Lokalzeitung „The Tennessean“ berichtete. Die bisherigen Todesfälle wurden demnach vom Katastrophenschutz im Verwaltungsbezirk Humphreys westlich von Nashville verzeichnet. Um Plünderungen zu verhindern, verhängten die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre.

„Fast so schnell wie ein Tornado“
Das Unwetter sei „fast so schnell wie ein Tornado“ über die Region im Zentrum von Tennessee hinweggezogen, sagte der Bürgermeister der Stadt Waverly im Lokalsender WKRN. Auf Fernsehbildern waren weggerissene Autos und mit Schlamm überspülte Straßen zu sehen.

Neben Humphreys und Waverly seien auch die Verwaltungsbezirke Dickson, Hickman und Houston stark von den Überschwemmungen betroffen, teilte der Katastrophenschutz mit. Binnen sechs Stunden seien am Samstagmorgen zwischen 22 und 43 Zentimeter Regen gefallen. Erst in der Nacht habe das Unwetter nachgelassen.

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