14.08.2021 11:24 |

Nerviger Urlaubsstart

Geduld gefragt: Blechlawine rollt Richtung Süden

Dieser Samstag hat es auf Österreichs Straßen in sich: Schon seit den frühen Morgenstunden kommt es vor allem beim Reiseverkehr in Fahrtrichtung Süden zu Staus und langen Wartezeiten - und das bei Gluthitze von bis zu 33 Grad. Insbesondere bei den Grenzübergängen staut es sich gewaltig.

Im Großraum Salzburg staut es laut ÖAMTC auf der Westautobahn (A1) von der Grenze Walserberg über den Knoten Salzburg (A1/A10) bis auf die Tauernautobahn (A10) Höhe Puch.

Zehn Kilometer Stau auf A8
Von Deutschland über die A8 kommend reicht eine Blechlawine vor der Grenze etwa zehn Kilometer zurück. Mit großen Zeitverlusten ist auf der Tauernautobahn in den Bereichen zwischen Eben im Pongau und Ennslehen sowie Zederhaus und St. Michael im Lungau (A10) zu rechnen.

Auf der Karawankenautobahn (A11) zwischen St. Jakob im Rosental und dem Karawankentunnel müssen die Verkehrsteilnehmer auf einer Länge von 14 Kilometern, bei einer Wartezeit von etwa zwei Stunden, Geduld beweisen. Auch bei der Einreise nach Österreich gibt es etwa neun Kilometer Stau. Hier beträgt der Zeitverlust etwa eineinhalb Stunden.

Verzögerungen sind laut ÖAMTC weiters in Tirol beim Grenztunnel Füssen und zwischen Reutte und Heiterwang Richtung Süden einzuplanen.

Unfall auf Welser Autobahn
Auf der Welser Autobahn (A25) kam es zudem zu einem Unfall, der eine zweistündige Sperre nach sich zog. Laut Polizei bremste um 3.45 Uhr ein Sattelzug-Lenker wegen eines Staus ab, der Autofahrer hinter ihm verringerte ebenfalls das Tempo. Ein nachfolgender Lkw-Fahrer dürfte das Stauende übersehen haben und prallte auf den Pkw, der gegen die Betonmittelleitschiene geschleudert wurde, und anschließend gegen den Sattelanhänger. Verletzt wurde niemand.

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