"Der Klimawandel ist die größte Gesundheitsbedrohung unseres Jahrhunderts", warnt KAGes-Vorstandsdirektor Ernst Fartek davor, die Erderwärmung auf die leichte Schulter zu nehmen. In den steirischen Spitälern habe man es immer öfter mit Krankheiten zu tun, die es bislang nur in wärmeren Gefilden gegeben habe (Allergien, Malaria, Stiche seltener Insekten etc.).
Ziel: Energieverbrauch um 16 Prozent senken
Die Krankenhausgesellschaft beschreitet deshalb künftig neue Wege. Im Rahmen eines Klimaschutzprogrammes soll der Anteil an erneuerbaren Energien in den Kliniken von derzeit 25 auf 34 Prozent (anno 2020) gesteigert, der Energieverbrauch um 16 Prozent auf 220 Millionen Kilowattstunden gesenkt werden. Das spart auch Kosten in Millionenhöhe. Einzelne Koordinatoren in den Häusern werden die Maßnahmen überwachen, die von der Wärmedämmung bis zum guten Zimmerlüften reichen.
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"









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