Wer den befallenen Mais als Futtermittel verkaufen will, der hat kaum eine Chance: "Großabnehmer haben ein Labor, wo diese Toxine, also Giftstoffe, sofort entdeckt werden. An unserer Qualitätssicherung geht dahingehend sicher nichts vorbei", weiß Rosemarie Wilhelm von der Landwirtschaftskammer.
Kammer: Abnehmer in Biostromerzeugung suchen
Außerdem: "Man sieht den Belag mit freiem Auge, das ist wie eine weiß-rosa angehauchte Substanz auf dem Korn." Betroffen sei laut Wilhelm aber nicht die Masse - nur einzelne Bauern, aber die trifft es dafür hart. "Die Kammer empfiehlt ihnen, Abnehmer in der Biostromerzeugung zu suchen." Ein Schwein frisst befallenen Mais im Normalfall nicht. Was aber (und das schockiert den Laien) erlaubt ist: Er darf in "normales" Futter gemischt verfüttert werden! (siehe auch Interview in der Infobox)
Die Landwirtschaftskammer hält derzeit in großem Stil Infotage ab, um Bauern über entsprechende Maßnahmen gegen Schimmelpilz aufzuklären: "Das sind etwa Fruchtfolge, extreme Ackerhygiene oder Umstieg auf frühreife Sorten."
von Christa Blümel und Sepp Pail, "Steirerkrone"
Symbolbild









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