Die Freiheit des Denkens findet im Kunstwerk Krastal seit Jahrzehnten eine Heimstätte - als vielfältiger Begegnungsort, als kritischer Ausgangspunkt des Suchens und Findens, als Flugrampe des Geistes, der im gemeinsamen Arbeitsprozess zu Idee und Gestalt gerinnt. Auch im 54. Bildhauersymposion, das bis Ende Juli läuft.
„Resonanz“ gibt dafür heuer für sieben Teilnehmer den übergeordneten programmatischen Ton an, der sich im Rahmen einer „Soziologie der Weltbeziehung“ als „Gegenentwurf zur aktuell um sich greifenden Entfremdung“ darstellt, wie das Organisatorenduo Erika Inger & Wolfgang Wohlfahrt das von Hartmut Rosa entworfene Konzept der titelgebenden „Resonanz“ definieren.
Vorrangig geht es dabei um eine neue Beziehung zur Welt, eine freie Sicht des Menschen auf Dinge, „die er nicht versucht zu kontrollieren und schnell und effizient zu handhaben, sondern sich von den Begegnungen mit anderen, von Orten, von Musik und der Natur berühren und inspirieren zu lassen.“ Zuhören und antworten sowie die kritische Befragung politischer wie gesellschaftlicher Ästhetiken inbegriffen.
Heute, Samstag, Eröffnung im Bildhauerhaus
Heute, Samstag, (18 Uhr) wird das Stein-Bildhauersymposion im Bildhauerhaus eröffnet, das bis zum Abschlussfest am 31. Juli (17 Uhr) läuft. Jeden Freitag (18 - 20 Uhr) finden Skulpturenrundgänge und Künstlergespräche statt, die beim Besucher wohl ebenso auf positive Resonanz treffen werden wie die Marmorskulpturen.
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