Seit der Vergabe der WM an den kleinen Wüstenstaat in der Größe von Oberösterreich im vergangenen Dezember war eine heftige Diskussion im Gange, ob Katar das Turnier alleine oder gemeinsam mit Nachbarländern austragen soll und vor allem, ob im extrem heißen Sommer oder im kühleren Winter gespielt werden soll. "Alles ist jetzt entschieden für den Sommer und alle 64 Spiele in Katar", betonte Blatter.
"Das Thema liegt jetzt auf Eis"
Der FIFA-Chef betonte, dass ein Wechsel vom Sommer in den Winter nur von Katar selbst kommen könne und das Emirat am Persischen Golf schon erklärt habe, die WM-Endrunde im Sommer durchführen zu wollen. "Das Thema liegt jetzt auf Eis, weil wir in den vergangenen Tagen die endgültigen Dokumente unterschrieben haben", sagte Blatter.
Um der Hitze zu entgehen, hatten viele Experten, angefangen von Franz Beckenbauer und UEFA-Präsident Michel Platini, sich für eine Verlegung in den Jänner oder Februar ausgesprochen (siehe auch Infobox). Allerdings hätte sich die WM dann mit dem zweiten Großereignis 2022, den Olympischen Winterspielen (Ort noch unbekannt) überschnitten. Katar hat versprochen, ausschließlich klimatisierte Stadien für die Spiele und die Trainings zur Verfügung zu stellen.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.