Nach dem Putz-Skandal (siehe Infobox) beschäftigt sich nun die Staatsanwaltschaft mit der Causa. Im Betrachtungszeitraum führte das AKH 162 Vergaben mit einer Gesamtsumme von 20.140.760,08 EUR durch. Drei Verfahren wurden im Weg eines öffentlichen Verfahrens abgewickelt. Aufträge bis 20.000 Euro waren nicht Gegenstand der Einschau.
Kritik an Hard- und Software-Diensten
Die Vergabe-Kritik befasst sich vor allem mit der Beschaffung der EDV-Komponenten für das Krankenhaus. Denn auch Hard- und Software-Dienste in der Höhe von mehr als 5,5 Millionen Euro wurden nicht öffentlich abgewickelt. Aus heutiger Sicht eher zweifelhafte Stellungnahme des Allgemeinen Krankenhauses: "Der Empfehlung des Kontrollamtes, für künftige Vergaben den Wettbewerb zu forcieren, wird nachgekommen werden." Wie das umgesetzt wurde, ist ja hinreichend bekannt.
von Michael Pommer, Kronen Zeitung










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