„Nicht einschlafen“

Trump gibt Biden „Tipp“ für Treffen mit Putin

Ausland
11.06.2021 11:23

Kommenden Mittwoch treffen US-Präsident Joe Biden und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin in Genf aufeinander. Während der Gipfel der einander nicht gerade freundlich gesonnenen Staatschefs mit Hochspannung erwartet wird, meldet sich Ex-US-Präsident Donald Trump mit einer spöttischen Nachricht zu Wort: „Viel Glück für Biden im Umgang mit Präsident Putin - schlafen Sie während des Treffens nicht ein, und bitte richten Sie ihm meine herzlichsten Grüße aus!“, teilte er mit.

Im Wahlkampf hatte Trump seinen späteren Nachfolger des Öfteren als „schläfrigen Joe“ verspottet. Biden hatte im Gegenzug Trump als „Putins Welpen“ bezeichnet. Der ehemalige US-Präsident sah sich immer wieder dem Vorwurf ausgesetzt, vor Putin zu buckeln - auch aus den Reihen der Republikaner.

So wurde er etwa dafür kritisiert, beim Gipfel mit Putin im Juli 2018 in Helsinki Schwäche gezeigt zu haben. Er hatte damals Putins Aussage Glauben geschenkt, Russland habe sich nicht in den US-Wahlkampf eingemischt.

Trump traf den russischen Präsidenten 2018 in Helsinki. Für seine zu vertrauliche Haltung zu Putin steckte er viel Kritik ein. (Bild: APA/AFP/Sputnik/Alexey NIKOLSKY)
Trump traf den russischen Präsidenten 2018 in Helsinki. Für seine zu vertrauliche Haltung zu Putin steckte er viel Kritik ein.

Jetzt behauptete Trump dagegen, vor drei Jahren „ein großartiges und sehr produktives Treffen“ gehabt zu haben. Die USA hätten dabei viel gewonnen, „einschließlich des Respekts von Präsident Putin und Russlands“.

Biden: „Nicht auf Konflikt aus“
Am Mittwoch brach US-Präsident Biden zu seiner ersten Auslandsreise auf, die ihn zunächst nach Großbritannien, dann nach Brüssel und schließlich am 16. Juni nach Genf zum lang erwarteten Treffen mit Putin führt. Die Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten sind angespannt. In einer Rede vor Soldaten auf einer britischen Militärbasis am Donnerstag schlug Biden aber versöhnliche Töne an. Er sei „nicht auf Konflikt mit Russland aus“, sagte er (siehe Video oben).

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