Mit zehnminütiger Verspätung - Loch im Eis - ging's in Liebenau gegen den "Lieblingsgegner" los. Die Ungarn haben all ihre vier bisherigen Saisonspiele gegen die Grazer verloren, waren in Liebenau seit 19. Oktober 2008 ohne Sieg - vor 1.700 Zusehern spielte das Schlusslicht aber diesmal vom Start weg recht flott mit.
Fehervar "gar nicht so schlecht"
Tore waren vorerst allerdings noch Mangelware, erst im Mitteldrittel gab's den ersten Treffer. Der ließ die 99ers-Fans aber verstummen, denn Kovacs (23.) brachte die Gäste in Unterzahl in Front. "Die haben zuletzt KAC zu Hause geschlagen und in Salzburg gepunktet, sind nicht so schlecht", sah's 99ers-Manager Vollmann zur Pause.
Sie waren wirklich nicht schlecht: Erst im Schlussabschnitt kamen die 99ers durch Matthias Iberer (49.) zum 1:1, vier Minuten vorm Ende brachte Vas die Gäste wieder in Front. Als alles bereits mit einem 2:1 von Fehervar rechnete, machte Paré 33 Sekunden vor der Sirene (Weinhandl war bereits aus dem Tor) den Ausgleich. Die Freude währte nur ein paar Minuten - 39 Sekunden vor Ende der Verlängerung machte Vas das 3:2 - die Ungarn bleiben damit im Play-off-Rennen.
von Alex Petritsch und Marcus Stoimaier, "Steirerkrone"
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