Es war die Krönung einer außergewöhnlichen Saison: Mit dem 2:2 in Leipzig sicherte sich Wolfsburg in der deutschen Bundesliga eine Runde vor Schluss das Champions-League-Ticket. „Der Erfolg steht bei mir extrem weit oben“, sagt Oliver Glasner, der das nächste Kapitel seiner Trainerkarriere schrieb. Unwahrscheinlich nur, dass die beim VfL weitergeht.
„Wahnsinn! Wir fünf hatten uns schon gemeinsam in der zweiten Liga über einen Sieg in Lustenau gefreut, und jetzt samma in der Champions League“. Der Satz von Pavao Pervan nach dem 2:2 in Leipzig machte für Oliver Glasner den Triumph mit Wolfsburg persönlich noch besonderer. „Stimmt“, sinniert der Erfolgstrainer: „Michi Angerschmid war schon beim LASK mein Co-Trainer - und Pervan, Paulo Otavio und Joao Victor meine Spieler!“
Für die bei der Rückkehr in Wolfsburgs Quarantäne-Hotel Ritz Charlton die Champions-League-Hymne erklang, ehe es Bier, Party-Hits und T-Shirts mit dem Slogan „We are back“ gab. Nämlich zurück in der Königsliga, in der Wolfsburg nach 09/10 und 15/16 zum dritten Mal spielt. „Dieser Erfolg steht bei mir extrem weit oben“, sagt Glasner, „immerhin sind in der Tabelle vor uns nur der Sieger und Halbfinalist der letzten Champions League sowie der Viertelfinalist von heuer!“
Zeichen stehen auf Abschied
Also Bayern, Leipzig und Dortmund. Und das, obwohl Wolfsburg 2017 und 2018 in die Abstiegsrelegation musste Ebenso ungewöhnlich, dass die Zeichen trotz laufenden Vertrags auf Abschied stehen. Glasner selbst schweigt, aber Insider sagen wegen des Nicht-Verhältnisses von VfL-Geschäftsführer Schmadtke zum Trainer: „So kann’s nicht weitergehen!“ Trotz Königsliga.
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