LASK gegen Salzburg

Marsch: „Das ist ja fast kein Fußball mehr“

Nach dem 3:0-Sieg im ÖFB-Cup-Finale gegen Red Bull Salzburg war der scheidende Salzburg-Trainer Jesse Marsch hocherfreut: „Wir haben sehr gut verteidigt und generell ein sehr gutes Spiel gespielt.“ Nach dem von hohem Tempo und vielen Fehlpässen geprägten Spiel wurde der der Leipzig-Trainer in spe im ORF-Interview genau nach diesem Umstand gefragt. Marsch antwortete flapsig: „Haben Sie die letzten Spiele zwischen Salzburg und LASK gesehen? Das ist immer Kampf, fast kein Fußball mehr. Fast nur Laufen, Kämpfen, gegen den Ball Arbeiten, ein intensives Spiel.“

„Ich freue mich sehr für unsere Jungs. Noch einen Titel zu holen, ist ein gutes Gefühl. Wir haben so viel Respekt vor dem LASK und viel gelernt aus den letzten Spielen gegen den LASK. Ich freue mich nicht nur über den Titel, sondern auch über das Spiel“, erklärte Marsch im ORF- Interview nach dem Spiel.

Junuzovic: „Super Defensiv-Leistung“
Für Zlatko Junuzovic war die Verteidigung der Schlüssel zum Erfolg: „Es war eine super Defensivleistung. Wir haben gut dagegengehalten. Im letzten halben Jahr haben wir defensiv sehr zugelegt.“ Auch der Treffer zum 1:0 durch Mergim Berisha kurz vor dem Pausenpfiff war entscheidend. „Wir haben gewusst, dass wenn wir in Führung gehen es sehr schwer wird, gegen uns zu gewinnen. Ich freu mich einfach unglaublich für die Jungs und auch für mich. Unglaublich geil“, sprudelte es aus Junuzovic raus.

Der Kapitän der Verlierer-Mannschaft, Gernot Trauner, war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. „Das war in allen Belangen zu wenig. Wir haben uns einiges vorgenommen, erste Halbzeit größtenteils auch gut verteidigt, aber für zu wenig Entlastung gesorgt, es vermissen lassen in Ballbesitz Erholungsphasen reinzubekommen. Der Sieg der Salzburger ist verdient“, so Trauner. „Wir haben sehr viel investieren müssen gegen den Ball, hätten öfters die Bälle halten müssen. Wenn du nur nachläufst, geht dir irgendwann die Puste aus.“

„Nützt nichts, das Spiel zu analysieren“
Auch für LASK-Trainer Dominik Talhammer war der Salzburger Sieg verdient: „Wir haben eigentlich nur in der Anfangsphase in den ersten 20 bis 25 Minuten das Spiel relativ offen halten können, haben dann ein bisschen den Zugriff verloren. Die Enttäuschung ist groß, es war schon ein Riesentraum von jedem in Betreuerteam und von allen Spielern. Wir müssen dieses Spiel abhaken, müssen es verarbeiten und in die Zukunft schauen. Es nützt nichts, das Cupfinale lange zu analysieren, der Blick muss nach vorne gerichtet sein.“

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