29.04.2021 13:12 |

Großeinsatz, Sperre

Kriegsmunition mit Pkw bis nach Wien transportiert

Von Niederösterreich bis nach Wien hat am Mittwochnachmittag ein 42 Jahre alter Mann einen explosiven Fund mit seinem Auto transportiert, in die Polizeiinspektion gebracht und damit einen Großeinsatz ausgelöst. Insgesamt 13 Munitionsteile aus dem Zweiten Weltkrieg brachte er zur Polizei. Die Inspektion musste evakuiert und für längere Zeit gesperrt werden.

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Bei archäologischen Grabungen war man in Maria Ellend nahe Wien auf die Kriegsrelikte gestoßen. Der 42-Jährige verkannte jedoch die Gefahr, die davon auch nach Jahrzehnten noch ausgehen kann, lud das Kriegsmaterial ein und fuhr damit am Mittwochnachmittag bis nach Wien zur Polizeiinspektion Taubstummengasse.

Ein sprengstoffkundiger Beamter habe die gefährliche Munition sofort erkannt, hieß es am Donnerstag seitens der Polizei. Der Entminungsdienst des Bundesheeres musste daraufhin anrücken, zwischenzeitlich wurden die Inspektion so wie auch Teile der Taubstummengasse gesperrt. Die Kriegsrelikte wurden in der Folge abtransportiert und werden vernichtet.

Zitat Icon

Sollten Sie verdächtige Munition oder Gegenstände auffinden, nehmen Sie diesen nicht an sich oder transportieren sei diese nicht in Ihrem Fahrzeug.

Die Polizei warnt eindringlich, Kriegsrelikte zu bewegen.

Eindringliche Warnung
In diesem Zusammenhang sprach die Polizei erneut eine eindringliche Warnung aus. „Sollten Sie verdächtige Munition oder Gegenstände auffinden, nehmen Sie diesen nicht an sich oder transportieren sei diese nicht in Ihrem Fahrzeug. Verständigen Sie über den Notruf 133 die Polizei und lassen Sie die Gegenstände bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte unverändert.“

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